"Agnes" nach Peter Stamm im Komödienhaus

"Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet." Das sind Sätze mit einer unglaublichen Sogwirkung, die Peter Stamm seinem vielfach preisgekrönten Werk voranstellt. Was ist passiert? Man will es wissen und verfolgt atemlos das Geständnis des namenlosen Erzählers. „Agnes“ ist  der mehrfach preisgekrönte Debutroman von Peter Stamm aus dem Jahre 1998, eines der bedeutendsten Schweizer Gegenwartsautoren. Er erzählt eine feine, vielschichtige und tiefgründige Geschichte über versuchte Nähe, die nicht wirklich gelingt, und über die Flüchtigkeit des Glücks. Jetzt kommt dieses intensive und moderne  Kammerspiel in der Fassung von Regisseur Michael Blumenthal und Chefdramaturg Andreas Frane auf die Bühne des Komödienhauses.  Helene Aderhold spielt die Agnes, Nils Brück den namenlosen Schriftsteller (Er), aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird.