"Der Freischütz" im Großen Haus

Fünf Vorstellungen im Oktober und November - Premiere am 18. Oktober

Theaterfrühstück am 15. Oktober

Carl Maria von Weber landete 1821 mit der Uraufführung seines „Freischütz“  einen Volltreffer. Das Publikum erhob die Oper mit all ihrer musikalischen Zerrissenheit, Brüchigkeit und eindrücklichen Erinnerungsmotivik zum Inbegriff der deutschen Nationaloper. Diese Oper gehört auch heute noch zu den Werken, die fast jeder kennt. Einzelne Lieder daraus wurden zu Entstehungszeiten so populär wie heutzutage Schlager. Schon Heinrich Heine berichtete, dass jedermann in Berlin das Lied vom Jungfernkranz sänge.
Neben den eingängigen Melodien ist es auch die schaurig-romantische Geschichte, die das Publikum damals wie heute fasziniert. Sie vereint das Phantastische mit dem Morbiden und Naturverbundenheit mit Folklore: Max möchte Agathe, die Tochter des Försters, heiraten. Dafür muss er einen Probeschuss leisten, vor dem ihm bangt. Denn obwohl er der beste Schütze weit und breit ist, steckt er in einer Pechsträhne und alle machen sich über ihn lustig. Da macht ihm Kaspar, der von Agathe abgewiesene Verehrer, ein unseriöses Angebot: Er soll einen Pakt mit dem Teufel schließen. Aus Angst vorm Versagen lässt Max sich darauf ein und gießt um Mitternacht gemeinsam mit Kaspar, der sich damit selbst vom Teufel freikaufen will, in der Wolfsschlucht sieben Freikugeln. Sechs davon erreichen jedes gewünschte Ziel, doch die siebte lenkt der Teufel …