„Honig im Kopf“ als warmherzig erzählte Familiengeschichte im Komödienhaus

„Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man alles vergisst?“, fragt das Mädchen Tilda ihren an Alzheimer erkrankten Großvater Amandus Rosenbach. „Wie Honig im Kopf, so verklebt“, antwortet der alte Mann, der nach und nach das Gedächtnis und die Orientierung in seinem Leben verliert. Die Familiengeschichte »Honig im Kopf«, die Florian Battermann nach dem gleichnamigen Film von Hilly Martinek und Til Schweiger geschrieben hat, und die von René Heinersdorff noch einmal für vier Schauspieler bearbeitet wurde, ist von feiner Komik und gleichzeitig tief berührend. Lachen und Weinen liegen hier ganz nah beieinander. Seit November 2015 erobert der Stoff auch die Theater und nun in einer Inszenierung von Chefregisseurin Uta Koschel auch das Heilbronner Komödienhaus. Frank Lienert-Mondanelli spielt Amandus Rosenbach, Tamara Theisen seine Enkelin Tilda, Katharina Voß und Raik Singer die Eltern. Wegen der großen Nachfrage ist bereits eine Zusatzvorstellung für den 28. Juni angesetzt.