Maxim Gorkis "Kinder der Sonne" im Großen Haus

Sie tanzen auf dem brodelnden Vulkan und ignorieren konsequent, dass er kurz vor dem Ausbruch steht. Ungerührt und unberührt von den sozialen Konflikten, die um sie herum eskalieren, kreisen Maxim Gorkis „Kinder der Sonne“, eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen, lediglich um sich selbst, ihre Traumwelten und Beziehungsprobleme, während draußen Armut und Krankheit grassieren. Intendant Axel Vornam, Regisseur dieser Inszenierung, entdeckt in der Konstellation dieses Stücks von 1905 viele Parallelen zu heute. Das Stück stellt insbesondere die Frage nach der Verantwortung der Intellektuellen für einen offenen Diskurs zur Entwicklung der Gesellschaft. „Kinder der Sonne“ kommt jetzt auf die Bühne des Großen Hauses. Es spielen: Felix Defèr, Stefan Eichberg, Oliver Firit,  Stella Goritzki, Oliver Jaksch, Judith Lilly Raab,  Ingrid Richter-Wendel, Sabine Unger, Tobias Damian Weber. Premiere ist am 29. April 2017.