"Taxi Taxi" als turbulente Farce im Großen Haus

Doppelt hält besser? Doppelt l(i)eben aber nicht! Das Doppelleben eines Taxifahrers ist Ausgangspunkt einer verrückten Farce aus der Feder von Ray Cooney, der zu den erfolgreichsten Komödienautoren weltweit gehört. „Taxi Taxi“ kommt in der Inszenierung von Chefregisseurin Uta Koschel auf die Bühne des Großen Hauses. Nils Brück spielt den Taxifahrer John Smith, der gleichzeitig mit zwei Frauen (Sabine Unger und Judith Lilly Raab) verheiratet ist.

Der Autor erweist sich wieder als  Meister der atemberaubend schnellen Komödie, in der es drunter und drüber zu gehen scheint. Doch das scheinbare Chaos ist mathematisch präzise geplant und der Irrwitz gekonnt auf die Spitze getrieben. Das Stück ist ein Fest für Schauspieler, von deren komödiantischem Können die Inszenierung lebt.