Richard O'Brien's The Rocky Horror Show

Musical von Richard O’Brien

Gerade haben sich Brad und Janet das Hochzeitsversprechen gegeben, als sie in einer regnerischen Novembernacht wegen einer Reifenpanne stecken bleiben. Im strömenden Regen machen sie sich zu Fuß auf den Weg, um Hilfe zu holen und klopfen an die Pforte eines geheimnisvollen Schlosses. Der unheimliche Hausdiener Riff-Raff öffnet den beiden die Tür. Doch kaum haben die beiden Ahnungslosen die Schwelle überschritten, bricht das Chaos über sie herein. Denn der Schlossbesitzer, Dr. Frank’n’Furter vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania hat just diese Nacht dazu auserkoren, seiner eigenartigen Gefolgschaft – und der Welt – das Ergebnis seiner jahrelangen Forschungen zu präsentieren: den selbst erschaffenen Traummann »Rocky«, groß, blond und muskelbepackt, das perfekte Lustobjekt. Brad und Janet, unfreiwillig Zeugen dieser »Schöpfung«, müssen erleben, wie die Grundfesten ihrer bürgerlichen Moralvorstellungen erschüttert und zerrüttet werden, in einer Nacht, nach der nichts mehr so sein kann, wie zuvor.

Richard O’Brien war ein gerade entlassener Musicaldarsteller, als er Anfang der 70er Jahre begann, ein Musical nach seinen eigenen Vorstellungen zu entwickeln. Dass er mit der »Rocky Horror Show« Musicalgeschichte schreiben sollte, konnte er damals nicht ahnen. Dieses Rockmusical, das 1973 in London uraufgeführt wurde, hat vor allem durch die knallbunte Verfilmung von Jim Sharman Kultstatus und sprengt lustvoll alle Grenzen. Sieben ganze Jahre, 2960 Mal hintereinander, lief die Uraufführungsfassung. Was finden die Menschen an dem abgedrehten Stück? Das Ganze sei wie ein böses Märchen und gleiche dem Sündenfall im Paradies, wobei Brad und Janet für Adam und Eva stehen, beschrieb O’Brien. Es ist eine Geschichte vom Verlust der Unschuld voller Anzüglichkeiten und Tabubrüche und noch dazu ein knalliger Rock’n’Roll-Show-Spaß.

Rocky Horror Show zum mitmachen

Der reine Horror ist die »Rocky Horror Show« für die Reinigungskräfte am Theater: Sie kennen den Drang der ganz harten Fans, »mitzumachen« und an den richtigen Stellen mit allerhand Requisiten zu reagieren. Natürlich sind Wunderkerzen und Spritzpistolen schon auf Grund der Gefahren für Spieler und Zuschauer nicht möglich, aber wir werden zu den Vorstellungen »Fanbags« mit einzelnen »Spaßmachern« anbieten. Diese erhalten Sie jeweils vor den Vorstellungen zum Preis von 7 €.


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