Krieg - Stell dir vor, er wäre hier

von Janne Teller

Empfohlen ab 13 Jahren

Wir leben in Sicherheit und niemand muss fürchten, wegen seiner Überzeugung verfolgt zu werden. Mehr und mehr Menschen kommen in unser Land, die vor Krieg und Verfolgung fliehen. Können wir uns vorstellen, wie es in diesen Menschen aussieht?
Janne Teller zwingt uns in ihrem Text »Krieg – Stell dir vor, er wäre hier«, uns in die Lage von Kriegsflüchtlingen hineinzuversetzen und einen Perspektivwechsel zu vollziehen, indem sie ein Gedankenexperiment durchspielt: Die Europäische Union ist zerbrochen und Deutschland befindet sich im Krieg. Unsere Häuser sind Ruinen, wir leben in Kellern, ohne Heizung und Wasser, ohne Essen und die Gesinnungspolizei verfolgt alle Anhänger der Demokratie. Wer überleben will, muss  fliehen. Nur wohin?
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht einer fünfköpfigen Familie. Welches Land soll sie aufnehmen? Der ganze Besitz wird verkauft. Das Geld reicht gerade für falsche Papiere und einen illegalen Transport nach Ägypten in ein Flüchtlingslager. Solange das Asylverfahren läuft, darf die Familie das Lager nicht verlassen, nicht arbeiten, die Sprache nicht lernen. Die Kinder dürfen nicht zur Schule gehen. Und das Verfahren dauert …

Jeder, der sich mit Janne Tellers Text auseinandersetzt, wird Flüchtlinge mit anderen Augen betrachten. Selten kann Theater mit seinen Möglichkeiten eindringlicher begreifbar machen, was wäre wenn …

Theaterpädagogische Zusatzangebote:

Zusatzangebote: ThemenwocheSichtveranstaltungMaterialmappeWorkshop »gesagt!«Publikumsgespräch • Backstage
Literarische Themenfelder:
Krieg und Frieden • Heimat und Fremde • Das Eigene und das Fremde • Freiheit und Verantwortung: Der Mensch im Spannungsfeld von Kultur, Geschichte und Religion • Selbstbestimmung und Fremdbestimmung: Politik - Gesellschaft - Sprache • Demokratie und Diktatur


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