Spielplanänderung: „Anatevka“ kommt anstelle von „Rigoletto“ aus Heidelberg

Statt mit dem ursprünglich geplanten Gastspiel der Inszenierung „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi ist das Theater Heidelberg ab Februar mit seiner Erfolgsinszenierung des Musicals „Anatevka“ von Joseph Stein und Jerry Bock in Heilbronn zu erleben. Premierentermin bleibt der 14. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus. Auch alle weiteren acht Vorstellungstermine finden an den geplanten Tagen statt. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, auch die Termine im Abonnement bleiben identisch.
Mit dem Musical „Anatevka“ landete das Theater Heidelberg während der Schlossfestspiele im Sommer 2018 einen Riesenerfolg, und auch für den Sommer 2019 läuft der Vorverkauf für  die hochgelobte opulente Inszenierung von Pascale-Sabine Chevroton bereits auf Hochtouren. Für den Gastspielzyklus in Heilbronn adaptiert das Team des Heidelberger Theaters die Inszenierung nun für die hiesige Große Bühne.
Mit Songs wie „Wenn ich einmal reich wär?“, „Tradition“ und „Ist es Liebe“ gehört „Anatevka“ zu den zehn erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Allein neun Tony-Awards hat es gewonnen – 1972 wurde es ausgezeichnet mit einem Special-Tony-Award für die bis dahin längste Broadway-Laufzeit. Musik, die jiddisch, russisch und nach Klezmer klingt, Tanznummern sowie die immer wieder berührende Geschichte sind der Grund für den Erfolg.
Die Ukraine im  Jahr 1905. Im Schtetl Anatevka leben die Juden und Christen streng nach ihrer jeweiligen Tradition. Tevje, der jüdische Milchmann und Vater von fünf Töchtern, muss damit fertig werden, dass seine drei ältesten Töchter gegen die Tradition heiraten wollen – ohne Heiratsvermittlerin! Einfach nur einen Mann, den sie lieben. Das fordert Tevjes Widerstand heraus, stellt aber auch ihn und seine Frau vor die  Frage, wie es denn bei ihnen um die Liebe bestellt ist. Tevjes Welt gerät nicht nur  durch das selbstbewusste Verhalten seiner Töchter aus den Fugen. Die Juden sind immer stärkeren Anfeindungen ausgesetzt und stoßen mit ihren Bräuchen auf Ablehnung. Es wird für sie immer ungemütlicher in Anatevka.