Crooked Letter, Crooked Letter

American Drama Group

Nach der Novelle von Tom Franklin
für die Bühne von Paul Stebbings & Phil Smith.

»M, I, crooked letter, crooked letter, I, crooked letter, crooked letter, I, humpback, humpback, I.« So lernen amerikanische Schülern die Schreibweise von »Mississippi«. Und so lautet auch der vielsagende Titel von Tom Franklins Roman 'Crooked Letter, Crooked Letter', dessen Handlung so gewunden ist wie der Buchstabe »s«, und der nun in einer Bühnenfassung von Paul Stebbings und Phil Smith als Gastspiel der American Drama Group auf die Bühne kommt. Ein spannender Thriller um Freundschaft und Verrat, der sich mit dem Erbe der  Rassentrennung im Amerikanischen Süden beschäftigt.
Im Mittelpunkt steht Larry Ott, den alle nur »Scary Larry« nennen. Er lebt in einem kleinen, trostlosen, von Arbeitslosigkeit und Armut geprägten Ort in Mississippi allein im Haus seiner Eltern. Seit dem Tod des Vaters betreibt er dessen kleine Autowerkstatt, verbringt seine Zeit jedoch mangels Kundschaft vor allem mit dem Lesen von Büchern. Seit bei seinem ersten und einzigen Rendezvous vor 25 Jahren das betreffende Mädchen verschwand, gilt er als Täter, obwohl ihm nichts nachzuweisen war. Niemand will mehr etwas mit ihm zu tun haben. Er steht unter Beobachtung der örtlichen Polizei und nimmt regelmäßige Hausdurchsuchungen gelassen hin.
Als ein weiteres Mädchen spurlos verschwindet, gerät sofort Larry unter Verdacht. Der Polizist Silas Jones soll das Verbrechen aufklären. Nach und nach wird deutlich, dass die Beziehung zwischen ihm und Larry enger ist als zunächst angenommen. Einst waren Larry, das Kind weißer Mittelschichtseltern, und Silas, der Sohn einer armen alleinstehenden schwarzen Mutter, trotz Rassentrennung heimlich Freunde.
Bei seinen Ermittlungen stößt der Polizist auf dunkle Geheimnisse – eine Entdeckung, die ihn beinahe das Leben kostet …
Tom Franklin erhielt dafür 2010 den CWA Gold Dagger Award für den besten Kriminalroman des Jahres.

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