Autor im Gespräch

Annette Pehnt im Gespräch mit Wolfgang Niess

»Autorin im Gespräch« ist am 7. Juni um 20 Uhr die vielfach preisgekrönte Schriftstellerin Annette Pehnt, von der 2017 das »Lexikon der Liebe« erschienen ist. Eine  Sammlung skurriler und feinsinniger Geschichten über viele Facetten der Liebe -  von A wie »Ahnung« bis Z wie »Zittern«. Es ist die Rede von Hotels und Küchentischen, von Krankenhäusern und Schlachtfeldern, von Schmerz und Glück, Ungewissheit, Lust, Auf- und Hingabe, Verzweiflung und Ritual.

Bereits für ihr vielversprechendes Debüt »Ich muss los«(2001), den Roman um einen einzelgängerischen Jungen, wurde Annette Pehnt aufgrund ihrer sprachlichen Reife und Sicherheit als eine »fast erschreckend fertige Autorin« bezeichnet. In »Mobbing« (2007) thematisiert sie die Auswirkungen einer subversiven Bürointrige auf das Opfer und dessen Familie. Der Roman fand als Stück seinen Weg auf die Theaterbühne und wurde mit Tobias Moretti und Susanne Wolf in den Hauptrollen verfilmt. Ihre »Chronik der Nähe« (2011), eine Generationengeschichte um drei starke Frauen von 1945 bis in die Gegenwart, fand nahezu einhelliges Kritikerlob. Neben Romanen und Erzählbänden veröffentlichte Annette Pehnt auch Kinderbücher. Mit dem »Bärbeiß«, einem Meister der schlechten Laune, hat sie eine Figur erschaffen, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen Freude machen kann. Ins Surreale kippende Kurzgeschichten legte sie in ihrem »Lexikon der Angst« (2014) vor. 2017 erhielt Annette Pehnt den Kulturpreis Baden-Württemberg für ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen in ihrem Werk.

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