La Cenerentola (Aschenputtel)

Oper von Gioachino Rossini

Gastspiel des Pfalztheaters Kaiserslautern

Angelina, abfällig von den zwei garstigen Schwestern Tisbe und Clorinda »Cenerentola« genannt, fristet im heruntergekommenen Haus ihres Stiefvaters Don Magnifico ein trostloses und anstrengendes Leben als Dienstmagd. Unschuldig, aufrichtig und liebenswürdig – ein Mauerblümchen, wie es im Buche steht. Trotzdem wird sie gedemütigt und ausgenutzt. Bis zu dem Tag, als Alidoro, der Lehrer und Gesellschafter des Prinzen von Salerno, sich auf den Weg macht, um seinem Herrn eine geeignete Frau zu suchen, und dabei auch die Bekanntschaft der armen Cenerentola macht …
Ein Mythos: ob Cinderella, Cendrillon, Aschenputtel oder die italienische Cenerentola. Musical, Märchen, Ballett – oder italienische Oper. Die Geschichte ist jedem Kind und jedem Erwachsenen geläufig, egal ob Märchenfan oder nicht, und so gehört die Titelheldin, das vom Schicksal benachteiligte junge Mädchen, zu den bekanntesten Figuren im europäischen Raum.
Das Libretto von Jacopo Ferretti baut auf dem Text von Charles-Guillaume Étienne zu Nicolas Isouards Oper »Cendrillon« (1810) auf, welcher seinerseits auf das gleichnamige Märchen des Schriftstellers und »Märchensammlers« Charles Perrault zurückgeht. Nur in den wesentlichen Grundzügen folgt diese Version dem deutschen Märchen der Brüder Grimm. Der verlorene Tanzschuh und das Erbsenlesen sind bei Rossini nicht zu finden. Die moralische Quintessenz ist jedoch in jeder Variante dieselbe: Der Sieg des Guten und Einfachen über Habgier, Arroganz und Unterdrückung. Trotz dieser Botschaft wurde die Oper wegen der vielen heiteren Elemente, die sie enthält, als Auftakt der Karnevalssaison am 25. Januar 1817 im Teatro Valle in Rom uraufgeführt. Das Premierenpublikum reagierte zunächst mit Hohn und Spott. Doch schon bald wich das Desinteresse großen Begeisterungsstürmen. Noch zu Rossinis Lebzeiten wurde sein Werk zu einem weltweiten Erfolg, es folgten Aufführungen in englischer, deutscher, russischer, polnischer, französischer und tschechischer Sprache. Neben »Il barbiere di Siviglia« (Der Barbier von Sevilla) gilt »La Cenerentola, ossia La bontà in trionfo« (Das Aschenputtel oder Der Triumph des Guten) heute als bekannteste und meistgespielte Oper Gioachino Rossinis.

Regie

Urs Häberli

Musikalische Leitung

Anton Legkii

Bühne und Kostüme

Marcel Zaba

Besetzung

Don Ramiro, Prinz von Salerno: Daniel Kim
Dandini, sein Diener: Richard Morrison  
Don Mangifico, Baron von Montefiascone: Wieland Satter
Clorinda, seine Tochter: Monika Hügel
Tisbe, ihre Schwester: Rosario Chávez
Angelina, ihre Stiefschwester: Polina Artsis / Anna-Katharina Tonauer
Alidoro, Don Ramiros Lehrer: Bartolomeo Stasch

Orchester des Pfalztheaters  
Herren des Chores des Pfalztheaters

Dauer

3 Stunden

Pause

1 Pause


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