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Hörbühne – der Theaterpodcast

folge 103 »Nathan der weise« ─ Wenn die zeit nach toleranz ruft

Mit »Nathan der Weise« feiert die letzte Inszenierung im Großen Haus in der Intendanz von Axel Vornam Premiere. Axel Vornam führt bei Lessings Hauptwerk der Aufklärung Regie, beendet seine Intendanz damit aber auch mit dem Stück, mit dem sie 2008 (in der Regie von Alejandro Quintana) begann. Das Drama um den Juden Nathan, dessen Ziehtochter Recha von einem christlichen Tempelherrn aus einem brennenden Haus gerettet wurde, hat nichts an Brisanz eingebüßt. Im Gegenteil: die Thematik um Toleranz, Vernunft, die Gestaltung von Zusammenleben ... das alles ist aktueller denn je.

Podcasterin Katja Schlonski spricht mit Regisseur Axel Vornam über die besondere Stellung des Stücks am Theater Heilbronn und im gesamtgesellschaftlichen Kontext, aber auch mit den Schauspielern Stefan Eichberg, Nils Brück und Cosima Fischlein, die uns ihren Zugang zu ihren Figuren näherbringen.

Hörbühne – Hören, was sich im Theater abspielt

Seit Februar 2021 können Sie uns alle 14-Tage mit Katja Schlonski hinter die Kulissen begleiten. In diesem Podcast gewinnen Sie Einblicke in das Theaterleben am Berliner Platz. Sie können in den Probenprozess hineinschnuppern, unsere Ensemblemitglieder von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Sie erfahren, wie in unseren Werkstätten der Bühnenzauber entsteht. Mit jeder Folge lernen sie eine neue Facette, ein neues Rädchen der großen Theatermaschinerie kennen.

Alle Folgen der ersten Staffel unseres Podcasts zum Nachhören finden Sie in unserem Kanal bei Podcast.de oder in allen gängigen Podcast-Apps.

Die Frau hinter dem Podcast

Katja Schlonski hat viele Jahre als Reporterin, Moderatorin und Redakteurin beim SWR gearbeitet.  Als leidenschaftliche Radiomacherin ist sie versiert im Erstellen von Hörfunkbeiträgen, die im Podcast auch mal ausgedehnte Features werden dürfen. Ihre beruflichen Wurzeln liegen übrigens im Theater. Nach dem Studium ging sie ans Junge Theater Göttingen. Sie arbeitete als Regieassistentin hinter den Kulissen und stand als Schauspielerin auf der Bühne. Weitere Theaterstationen waren das Theater Konstanz und die Staatstheater Karlsruhe und Oldenburg, bevor ihr Weg sie zum Radio und zum SWR führte. Die Liebe zum Theater ist aber immer geblieben und mit ihrer neuen Tätigkeit als Podcasterin für das Theater Heilbronn schließt sich für sie ein Kreis.

folge 102 »Tanz! Heilbronn 2026« ─ von der komplexität menschlicher beziehungen

Zum 16. und letzten Mal heißt es vom 9. bis 13. Juni 2026 »Tanz! Heilbronn« bei uns! Kuratorin Canan Erek hat für unser Festival des zeitgenössischen Tanzes noch einmal Highlights und Geheimtipps der europäischen Tanzszene herausgesucht, die das volle Spektrum an Emotion, Kreativität und körperlicher Höchstleistung vereinen.

Neben namhaften Größen des Tanzes sind auch Newcomer vertreten, und wie von selbst hat sich aus der spannenden Auswahl doch wieder eine Art roter Faden ergeben: diese Festivalausgabe stellt menschliche Beziehungen ─ zu sich selbst, zur Natur, zueinander ─ in den Mittelpunkt und berührt auf existenzielle Art und Weise. Unsere Podcasterin Katja Schlonski spricht in dieser Folge der HörBühne ausführlich mit Canan Erek über das Programm.

folge 101 »Schlafen fische?« ─ über die kleinen, großen und letzten fragen

Jette ist zehn Jahre alt. Das ist zweistellig. Ihr Bruder Emil ist einstellig geworden. Das junge Mädchen denkt (laut) nach, lässt das Publikum in ihr Innerstes blicken und sie hat viele Fragen, die ihr keine Erwachsenen beantworten können: Schlafen Fische? Können Blindschleichen niesen? Und was passiert eigentlich, wenn man stirbt?

Katja Schlonski spricht in dieser Folge mit Regisseurin Stefanie Roschek über Jens Raschkes einfühlsame wie humorvolle Herangehensweise an das Thema Trauer, mit Hauptdarstellerin Magdalena Lehnen über die Unterschiedlichkeit von Trauerprozessen und ihr Erleben des Stücks als Schauspielerin und mit Heidi Pöger vom Kinder- und Jugendhospizdienst des Malteser Hilfsdienst e.V. Heilbronn, die (genau wie der Verein Lichtblick TAK) das Stück als Kooperationspartner begleiten.

folge 100 »Die lieben Eltern« ─ Was hält eine Bilderbuchfamilie aus? 

Es ist die 100. Folge der HörBühne! Jubiläum!

Familie Gauthier scheint dem Bilderbuch entsprungen: Vater Vincent und Mutter Jeanne sind pensionierte Lehrer mit einem schönen Haus in Südfrankreich, ihre drei erwachsenen Kinder Pierre, Jules und Louise leben ihre eigenen Leben. Zwischen ihnen allen herrscht ein gutes Miteinander, liebevolle Stichelei, große Hilfsbereitschaft. Doch dann eröffnen die Eltern plötzlich, dass sie in Kambodscha ein Waisenhaus aufbauen wollen ─ die Kinder fallen aus allen Wolken. Wo haben die Eltern denn das Geld dafür her? Im Lotto gewonnen. Bekommen die Kinder was davon ab? Nein. Und damit hängt der Haussegen schief.

Regisseur Jens Kerbel inszeniert mit dieser bitterbösen Konversationskomödie von Armelle und Emmanuel Patron sein 18. Stück in Heilbronn und blickt mit Podcasterin Katja Schlonski nicht nur hinter die Kulissen dieser Inszenierung, sondern auch auf all seine bisherigen Tätigkeitsjahre am Theater Heilbronn. Schauspieler Stefan Eichberg und Schauspielerin Sabine Unger sinnieren über die verschiedenen Perspektiven des Stücks, über Erziehung und Verantwortung.

folge 99 »die letzten tage der menschheit« ─ mit dem messer in die Historie

Mit seinem Dramenmonument »Die letzten Tage der Menschheit« hat Karl Kraus einen der bedeutendsten pazifistischen Texte der jüngeren Literaturgeschichte geschaffen. In über 200 Szenen und unzähligen Originaldokumenten aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg verweist er mit gnadenlosem Wortwitz, besonderem Sprachgefühl und bitterböser Satire auf die Mechanismen, die Krieg ent- und bestehen lassen, und darauf, wie eine gesamte Gesellschaft verroht. Er konzentriert sich nicht auf die Front, sondern aufs Hinterland, auf die Menschen, die aus sicherer Entfernung beobachten, erleben, bejubeln... und profitieren.

Katja Schlonski hat Regisseur Georg Schmiedleitner auf den Zahn gefühlt, wie man ein so großes Werk überhaupt inszeniert (es ist ein Kraftakt), warum genau dieser Kraftakt in unserer aktuellen Zeit so dringend notwendig ist. Mit Bühnenbildner Stefan Brandtmayr spricht sie über das Ineinanderübergehen von Ästhetiken und Konnotationen, mit Schauspielerin Juliane Schwabe ─ die mit Kriegsjournalistin Alice Schalek ihre »kälteste« Figur spielt ─ über die Herausforderungen für das 11-köpfige Ensemble und die erschreckenden Parallelen zum Heute.

folge 98 »All das schöne« ─ geschützter raum für tabuthemen

»›All das Schöne‹ ist ein umwerfend komisches Stück über Depression ─ und womöglich eines der komischsten Stücke überhaupt« (The Guardian). Anhand einer Liste, die er mit sieben Jahren als Geschenk für seine psychisch kranke Mutter zu schreiben begann, führt uns der Erzähler durch Stationen seines Lebens, mit allem, was einen verzweifeln lässt, aber auch allem, was das Leben lebenswert und wunderbar macht. 

Unsere Podcasterin Katja Schlonski spricht mit Regisseurin Nicole Buhr und Schauspieler Chris Carsten Rohmann: über gesellschaftliche Tabus, besondere Probenerfahrungen und den geschützten Raum, den sie mit dieser Inszenierung für sich und alle Zuschauenden geschaffen haben. Denn der Erzähler braucht sein Publikum, um die Geschichte erzählen zu können - und das macht jede Vorstellung absolut einzigartig.

Folge 97 »Häufig gestellte Fragen zum Fortbestand der Menschheit« (UA) ─ Herz, Hirn & Dystopie

Astrophysiker Dr. Haase bemerkt, dass der Merkur immer dunkler wird. Schuld daran ist LUCID, ein autonomer Supercomputer, eine KI, die dort an Solarpanels und ultimativ einer Dyson-Sphäre baut. Für die Menschheit bedeutet das: auf der Erde wird es immer kälter werden und irgendwann wird kein Leben mehr möglich sein. Nichts geringeres als die Apokalypse also. Und wie geht man nun damit um?

Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat Autor Roman Eich, Regisseurin Nicole Buhr und Schauspieler Max Lamperti im Podcast zu Gast: es geht um Wissenschaft, Philosophie, um Menschliches und die eigenen Fragen und (Zukunfts-)Ideen zu KI. Herz und Hirn sind gefordert, Humor und Absurdität an der Tagesordnung.

Folge 96 ─ »Die letzte nacht der welt« (DSE): science-fiction und poesie

Das »Science&Theatre«-Festival 2025 wurde am 19.11.25 mit dem Gewinnerstück des Dramenwettbewerbs 2023 eröffnet:
»Die letzte Nacht der Welt« von Laurent Gaudé in seiner deutschsprachigen Erstaufführung im Science Dome.
Das Stück erschafft auf poetische Weise eine Welt, in der die Menschheit dank eines Medikaments nur noch 45 Minuten am Tag schlafen muss. Protagonist Gabor, zunächst Verfechter dieser Neuerung, muss erkennen, dass der Optimierungsgedanke, der Fortschritt von Wissenschaft und Technik, seinen Tribut fordert. Ob er will nun will oder nicht...

Podcasterin Katja Schlonski spricht mit Regisseur Elias Perrig und den Schauspielern Nils Brück, Judith Lilly Raab, Lisa Wildmann und Sophie Maria Scherrieble - übers Schlafen, Träumen und die Innenwelt von Gaudés Figuren und Welt.

Folge 95 ─ »Maschinenträume«: Das science&Theatre-Festival 2025

Vom 19.11. bis 23.11.2025 steht alles unter dem Motto »Maschinenträume«: die vierte Ausgabe des »Science&Theatre«-Festivals in Kooperation des Science Centers experimenta und des Theater Heilbronns findet endlich statt!

Podcasterin Katja Schlonski hat mit Kuratorin und Chefdramaturgin Dr. Mirjam Meuser über das diesjährige Programm gesprochen, bei dem sich alles um Emotionale K.I., Emotionserkennung und Identität dreht.
Interaktive VR-Performances, inklusives Tanztheater, analoge und digitale Doppelgänger, Expertendiskussionen und der Dramenwettbewerb mit Publikumspreis... es erwarten Sie Schätze um Schätze!

Folge 94 ─ »Endstation sehnsucht«: ringen um ein quäntchen glück

Tennessee Williams psychologisches Drama »Endstation Sehnsucht« entführt uns nach New Orleans, wo die ehemals wohlhabende Blanche DuBois (Juliane Schwabe) bei ihrer Schwester Stella (Sophie Maria Scherrieble) und ihrem Schwager Stanley Kowalski (Sven-Marcel Voss) Unterschlupf findet.

Doch das Zusammenleben in der winzigen Zweizimmerwohnung des Ehepaares gestaltet sich schwierig. Blanche und Stanley geraten immer wieder aneinander, aus unterschwelliger Missgunst wird offene Feindseligkeit, bis eine Entschärfung der Situation nicht mehr möglich ist.

Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat Probeneindrücke für Sie im Gepäck, aber auch bemerkenswerte Einblicke von Regisseur Elias Perrig zur Inszenierung und ihren Hintergründen und auch von den Darstellern Juliane Schwabe, Sven-Marcel Voss und Sophie Maria Scherrieble zur Erarbeitung und Psychologie ihrer Figuren. Diese Folge bietet auf jeden Fall eine Chance, diesen absoluten Klassiker nochmal gänzlich anders kennenzulernen!

Folge 93 ─ »Der  zerbrochne krug«: richter, recht und korruption

Der Tag beginnt für Dorfrichter Adam alles andere als gut: sein Gerichtsschreiber Licht will wissen, woher er die zahlreichen Blessuren hat, der strenge Gerichtsrat Walter hat sich angekündigt und Frau Marthe Rull möchte den Fall um ihren zerbrochnen Krug geklärt haben. Über die Vorfälle der vergangenen Nacht, die Frage, wer denn nun ins Zimmer von Eve Rull eingedrungen ist - ihr Verlobter Ruprecht? Doch ein Fremder? - soll Adam Recht sprechen. Doch ihm ist sehr viel wichtiger, seine eigenen Machenschaften zu verschleiern, egal wie absurd und merkwürdig seine Äußerungen dabei werden...

Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat Probeneindrücke aus dem Eröffnungsstück des Großen Hauses gesammelt, mit Regisseur Axel Vornam, Schauspieler Stefan Eichberg (Gerichtsrat Walter) und Schauspielerin Cosima Fischlein (Eve Rull) über Kleist gesprochen, über sein Werk und seine besondere Sprache. Und über die ein oder andere persönliche Anekdote.

Folge 92 ─ Jan weilers »Der markisenmann«: ruhrpott-originale & Familiengeheimnisse inklusive

Die 15-jährige Kim nennt ihren leiblichen Vater nur »den Unscharfen«, seit 13 Jahren hat sie ihn nicht gesehen. Das ändert sich, als sie, nach einem Vorfall in der Familie, die Sommerferien bei Ronald Papen verbringen soll. In einer alten Lagerhalle zwischen zu vielen DDR-Markisen, einem selbstgebauten Beachclub mit dem ambitionierten Alik und Verkaufsfahrten durchs gesamte Ruhrgebiet lernt Kim ihren Vater wirklichen kennen ─ und die Geschichte, die hinter seinem Fernbleiben steckt.

Podcasterin Katja Schlonski hat Probeneindrücke eingefangen, Regisseurin Petra Wüllenweber auf den Zahn gefühlt (die auch die Bühnenfassung des Erfolgsromans erarbeitet hat) und auch den beiden Schauspielenden Sonia Glade (Kim Papen) und Frank Watzke (Ronald Papen) die eine oder andere persönliche Anekdote entlockt.

Folge 91 ─ »Malen wir einen Engel an die Wand!«: Die Spielzeit 2025/2026

»Malen wir einen Engel an die Wand!«

So lautet das Motto der letzten Spielzeit, die Axel Vornam am Theater Heilbronn verantwortet, bevor er sich nach 18 Jahren als Heilbronner Intendant in den Ruhestand verabschiedet.

Gemeinsam mit seinem Team aus Chefdramaturgin Dr. Mirjam Meuser, Schauspielleiterin Sophie Püschel, Junges Theater-Leiterin Nicole Buhr und Dramaturgin Christine Härter, steht Axel Vornam unserer Podcasterin Katja Schlonski Rede und Antwort zum Spielplan 2025/2026 und allen großen und kleinen Highlights, die Sie erwarten!

 

Folge 90 ─ »35 kilo Hoffnung«: Für Erfinderhände gibt's keine guten Noten

Für David ist die Schule die reinste Qual: schlechte Noten, Klassenclowndasein, ständige Magenschmerzen und dazu auch noch die Streitereien seiner Eltern. Nur bei seinen Großeltern findet der 13-jährige einen sicheren Hafen: besonders im Tüftlerschuppen seines Opas Léon. Als David mal wieder von der Schule fliegt, versucht er mit der Unterstützung seines Großvaters endlich sein Leben in die Hand zu nehmen und seine Stärken zu nutzen. »35 Kilo Hoffnung« nach dem Roman von Anna Gavalda ist eine Geschichte über Individualität und Kämpfergeist und darüber, wie anders die Welt aussieht, wenn auch nur eine Person an einen glaubt.

Podcasterin Katja Schlonski hat sich mit Regisseur Elias Perrig und dem Schauspieltrio Max Lamperti, Magdalena Lehnen und Thomas Fritsche unterhalten, Probenausschnitte gesammelt und nach den eigenen, teils vergrabenen, Schulzeiterinnerungen gegraben...

Folge 89 ─ »romulus der grosse«: rom geht unter und der kaiser züchtet hühner

Die Iden des März, 476 n. Chr.: Die Germanen erobern mehr und mehr wichtige Städte des weströmischen Reiches und das steht vor seinem Untergang. Und sein Kaiser Romulus? Der frühstückt, trinkt Spargelwein und betüddelt seine Hühner. Auch wenn sein Hofstaat ─ jedenfalls diejenigen, die noch nicht geflohen sind ─ ihn anbetteln, irgendetwas zu unternehmen, sein Reich irgendwie zu retten. Als sich der schwerreiche Hosenfabrikant Cäsar Rupf mit einer letzten Lösung anbietet, ist Romulus auch daran nicht interessiert. Dass Romulus das Ende des römischen Reiches bereits seine gesamte 20jährige Regentschaft lang plant, ahnt allerdings niemand. 

Friedrich Dürrenmatts Komödie erzählt innerhalb eines einzigen Tages den Zerfall des römischen Reiches, allerdings nur sehr lose an die tatsächliche Historie angelehnt. Dafür brillieren absurd-komische Charaktere und Situationen und gleichzeitig erleben wir eine scharfe Analyse gesellschaftlicher Systeme und Prozesse. Podcasterin Katja Schlonski hat mit Regisseur Gustav Rueb gesprochen, mit Schauspieler Oliver Firit und Schauspielerin Sarah Finkel ─ über Hühner, Eier und die Bedeutung einer Weltmacht, die diese immer mehr verliert.

Folge 88 ─ »Pershing«: Dokumentartheater mit Recherche in der Hauptrolle

Zum 40. Mal jährte sich ein einschneidendes Ereignis der Heilbronner Stadtgeschichte 2025: am 11.01.1985 gerät auf dem US-amerikanischen Militärstandort Heilbronner Waldheide ein Pershing-II-Raketenmotor in Brand. Drei Soldaten sterben, 16 weitere werden verletzt. Es folgen heftige Proteste und Blockaden, Widerstand gegen die Waffenstationierung, Heilbronn wird für einen kurzen Moment zum Mittelpunkt der westdeutschen Friedensbewegung. Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger widmen sich diesem Themenkomplex im Theaterabend »Pershing«, den sie als neuen Zugangsraum für die Stadtgeschichte sehen. Intensive Recherche-Arbeit liegt hinter ihnen: unzählige persönliche Gespräche, Nächte voller Materialdurchforstung beim Kooperationspartner Stadtarchiv Heilbronn, das Verfolgen von Spuren, Inspirationen und Ideen. Die Montage all dieser Funde liegt bei Regine Dura, die daraus einen Text für die Uraufführung in der BOXX mit fünf Schauspielern und Schauspielerinnen zusammenwebt.

Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat sich ausführlich mit dem Regie-Duo dura&kroesinger unterhalten und auch Einblicke ─ gesprochener und musikalischer Natur ─ aus dem Probenprozess gesammelt.

Folge 87 ─ »Geschichte eines nein«: grenzen setzen will gelernt

»Nein« sagen, Grenzen setzen, über Gefühle sprechen. Das alles sind Fähigkeiten, die man erst lernen muss ─ so auch die 14-jährige Martina in »Geschichte eines Nein«, als sie sich in ihrer ersten Beziehung mit Alessandro wiederfindet. Der ist bis über beide Ohren verliebt in sie, hätte sie am liebsten die ganze Zeit bei sich, auch um seinem instabilen Elternhaus zu entfliehen. Martina fühlt sich mit seiner Eifersucht und seinem Besitzanspruch überladen, aber das »Nein« fällt ihr wahnsinnig schwer. Die deutschsprachige Erstaufführung dieses Erfolgsstücks aus Italien vom Autorenduo Annalisa Arione und Dario de Falco ist in der BOXX am Theater Heilbronn zu sehen. Podcastern Katja Schlonski hat sich mit Regisseurin Sarah Speiser und den beiden Schauspielern Magdalena Lehnen und Chris Carsten Rohmann unterhalten ─ darüber, wie persönliche Erfahrungen die Inszenierung beeinflussen, welche Bedeutung die Thematik für Menschen aller Generationen hat und dazu hat sie auch ein paar Probenausschnitte eingefangen.

Folge 86 ─ »Eisenstein«: Die zerstörerische Kraft einer Lüge

Alles beginnt mit einer Lüge. Sie sichert das Überleben einer jungen Frau und ihres ungeborenen Kindes im Nachkriegsdeutschland, entwickelt aber im weiteren Verlauf eine zerstörerische Kraft, die das Ausmaß einer antiken Tragödie erreicht. Christoph Nußbaumeders Familien-Saga »Eisenstein« ist im Großen Haus des Theaters Heilbronn zu sehen. Stephan Suschke inszenierte diese packende Geschichte über drei Generationen vor dem Hintergrund wichtiger Ereignisse der bundesdeutschen Geschichte in sechs großen Zeitsprüngen zwischen 1945 und 2008. Das komplexe Schauspiel aus dem Jahre 2010 zeigt, wie Lügen und Halbwahrheiten, mit denen so mancher nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs seinen Lebenslauf »korrigierte«, bis in die Gegenwart hinein weiterwirken und eine Familie von innen zerreißen können. Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat Probenimpressionen eingefangen und sich mit dem Regisseur Stephan Suschke und der Schauspielerin Sarah Finkel unterhalten.

Folge 85 ─ Zum 15. mal tanz! Heilbronn: große namen & neue ansätze

Vom 13.-18. Mai 2025 findet das 15. Internationale Festival Tanz! Heilbronn statt. Kuratorin Canan Erek ist es gelungen, wirkliche Größen des zeitgenössischen Tanzes nach Heilbronn zu holen. Zum Beispiel Akram Khan mit »Chotto Desh« und Ultima Vez unter der Leitung von Wim Vandekeybus mit »VOID«. Auch der Festivalauftakt am 13. Mai zeigt mit »Foreshadow« von Alexander Vantournhout und seiner Company Not standing die Arbeit eines der angesagtesten Choreografen unserer Tage. Natürlich bietet das Festival auch wieder eine Plattform für spannende Newcomer und für gemeinsamen Tanz für alle. Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat sich mit Canan Erek unterhalten und sich in die Geheimnisse der Festivalauswahl einweihen lassen.

Folge 84 ─ »Kardinalfehler«: Lügen bis sich die Kirchenbalken biegen

Kann man die Missstände in der katholischen Kirche zum Thema einer Komödie machen? Ja, man kann, wenn sich so blitzgescheite und scharfzüngige Autoren wie Dietmar Jacobs aus Deutschland und Alistair Beaton aus Großbritannien, zwei Polit-Satiriker ersten Ranges, des Themas annehmen. Ihre Komödie »Kardinalfehler« ist thematisch ein Volltreffer und vollführt bravourös den Balanceakt, ein eigentlich bitteres Thema mit viel Humor zu betrachten, ohne ihm die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Am 27. Februar 2025 hat die Komödie in der Inszenierung von Jens Kerbel Premiere im Komödienhaus und wir hören in diesem Podcast in die Proben hinein. Außerdem hat unsere Podcasterin Katja Schlonski sich unterhalten mit: Stefan Eichberg, der den Bischof Konrad Glöckner, einen Kirchenmann mit einem skandalträchtigen dunklen Geheimnis, spielt. Sabine Unger, die Wibke Ebert, des Bischofs Haushälterin, verkörpert, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Und natürlich gibt es auch Plaudereien aus dem Nähkästchen mit Regisseur Jens Kerbel.

Folge 83 ─ »LOVE, Amy«: Die musikalische Welt der Amy Winehouse

Ihre markante Frisur, der Beehive, ein dramatischer Lidstrich und die einzigartige Stimme machten sie unverwechselbar: Amy Winehouse war eine Ikone und eines der größten musikalischen Talente des beginnenden 21. Jahrhunderts. Nur zwei Studioalben genügten, um sie trotz ihres frühen Todes unsterblich zu machen.

»LOVE, Amy« von Thilo Wolf, Idee und musikalische Leitung, Kevin Schroeder, Buch, und in der Regie von Gaines Hall wird eine Hommage an diese fantastische Musikerin. Die Konzert-Show hat am 22. Februar 2025 um 19.30 Uhr Premiere – als gemeinsame Produktion des Theaters Heilbronn und Wavehouse Entertainment GmbH. Sie lässt das Publikum in die Geschichte von Amy Winehouse eintauchen. Im Zentrum steht ihre große Liebe zur Musik, die hier als Person (Johanna Iser) in Erscheinung tritt, die sich in die junge talentierte Sängerin verliebt. Aber auch Amys Kampf mit den Versuchungen und den dunklen Seiten ihres Lebens wird thematisiert: »Black« (Arlen Konietz) taucht auf, der Schatten, der verrückte Teufel, der Amy von frühester Jugend an im Nacken saß.

Unsere Podcasterin Katja Schlonski lässt uns in eine Probe hineinhören. Sie hat sich mit Thilo Wolf, Gaines Hall und Johanna Iser unterhalten und mit Amys Vater Mitch Winehouse, der mit seinem Buch »Amy, My Daughter« den Anstoß für diesen Abend lieferte und im Sommer für eine Konzert in Heilbronn zu Gast war.

Folge 82 ─ Obsessiver verführer und unkonventioneller Freigeist ─ Mozarts »Don Giovanni«

Der spanische Edelmann Don Giovanni kennt nur ein Vergnügen: Frauen. Ob blond oder brünett, ob jung oder alt – er lässt keine Gelegenheit aus, ihnen nachzustellen und sie zu verführen. Kaum ist dies gelungen, sucht er ein neues Opfer. Ist die Dame in festen Händen, wird sein Jagdtrieb erst recht entfacht. Don Giovanni schreckt in seiner Lust am Regel- und Tabubruch auch nicht davor zurück, die Toten und das Schicksal selbst herauszufordern. Bis er den Bogen überspannt. Freigeist oder Wüstling? Wahrscheinlich beides!

Das Theater Heilbronn bringt erneut eine Oper gemeinsam mit dem Württembergischen Kammerorchester (WKO) und herausragenden Gesangsstudierenden bzw. jungen Absolventen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart auf die Bühne. Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat sich mit dem musikalischen Leiter Risto Joost, dem Regisseur Axel Vornam, Frazan Adil Kotwal (Don Giovanni) und Anastasia Wanek (Donna Elvira) unterhalten und ein paar Eindrücke aus den Proben eingefangen. Lassen Sie sich anstecken von der Begeisterung, die alle Beteiligten bei der Arbeit vereint. E. T. A. Hoffmann und Richard Wagner nannten Mozarts »Don Giovanni« die »Oper aller Opern« – ein Ruf, der diesem Meisterwerk bis heute vorauseilt.

Folge 81 ─ Eine Stadt im Fieber: »Fabian ─ Der Gang vor die Hunde«

Liest man heute Romane und Gedichte von Erich Kästner, könnte man angesichts der Aktualität fast erschrecken. Wie ein Seismograph erspürte der Literaturstar der Weimarer Republik die heraufziehenden bedrohlichen Veränderungen durch den erstarkenden Nationalsozialismus. Auch sein Roman »Fabian« belegt Kästners außergewöhnliche Beobachtungsgabe für das Zeitgeschehen. Der Held Jakob Fabian, ein Alter Ego des Autors mit vielen biographischen Parallelen, zieht als Beobachter durch das wilde Berlin der späten 1920er Jahre und gerät zunehmend in den Strudel der Ereignisse hinein.

Entstanden 1930/31 fängt Erich Kästner in »Fabian« die Dekadenz und die immer instabiler werdenden ökonomischen und sozialen Verhältnisse, die Schwächung der demokratischen Mitte und das Erstarken der politischen Ränder zum Ende der Weimarer Republik ein. Die Parallelen zu unserer Zeit sind unübersehbar. Deshalb steht das Werk auf dem Spielplan des Theaters Heilbronn. Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat eine Probe besucht und sich mit Regisseur Georg Schmiedleitner,  Bühnenbildner Stefan Brandtmayr und dem Musiker Johannes Zimmermann unterhalten.

Folge 80 ─ Von sprechenden Katzen und einer Puppe namens Edith Piaf: Die »IMAGINALE« steht vor der Tür

Vom 30. Januar bis 9. Februar 2025 findet wieder die IMAGINALE, das internationale Festival animierter Formen statt – unter anderem auch mit 9 Vorstellungen in Heilbronn. Wir versprechen ein Fest des Figurentheaters mit einer Vielfalt an Vorstellungen, die eine große Bandbreite dessen aufmachen, was Figuren- und Objekttheater heute bedeutet. Die Inszenierungen bewegen sich im Grenzbereich zu Tanz, Neuem Zirkus, Performance, Digitalkunst oder auch Musiktheater.

Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat sich mit Festivalkuratorin Katja Spieß unterhalten und sie gefragt, was uns bei der bevorstehenden Ausgabe des Festivals erwartet. Das Gespräch macht so richtig Lust auf das Festival und bietet vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe, welche Vorstellung man sich unbedingt anschauen sollte. Wahrscheinlich werden Sie hinterher sagen: Alle.

Folge 79 ─Thomas Manns »Mario und der Zauberer«: Ein Hypnotiseur als diabolischer Verführer der Massen

Thomas Mann schrieb 1929, drei Jahre nach einem von einer unangenehmen Stimmung überschatteten Italienurlaub am Meer, eine Novelle über diesen Aufenthalt: »Mario und der Zauberer«. Ein im Nachhinein als prophetisch geadeltes Werk, denn er beschreibt darin eine kranke, verführbare Gesellschaft, die nur allzu blind einer manipulativen, dämonischen Führerfigur folgt. Das war nicht nur vier Jahre vor der Machtübernahme durch Hitler in Deutschland voller Ahnungen, sondern ist auch heute wieder erschreckend aktuell. Thomas Mann erklärte in Nachhinein, dass diese Novelle als seine »erste Kampfhandlung« gegen den Faschismus begriffen werden könnte.

»Mario und der Zauberer« kommt in einer Fassung von Regisseurin Nicole Buhr und Dramaturgin Dr. Mirjam Meuser auf die Bühne der BOXX. Unsere Podcasterin Katja Schlonski hat bei einer Probe zugeschaut und sich mit Nicole Buhr, Mirjam Meuser, Cosima Fischlein und Chris Carsten Rohmann unterhalten.

Folge 78 – wieder durch kinderaugen sehen: »Die SChneekönigin« von jewgeni schwarz

Das diesjährige Weihnachtsmärchen am Theater Heilbronn entführt in eine eiskalte Welt, und doch geht es vor allem um menschliche Wärme. In »Die Schneekönigin« von Jewgeni Schwarz nach Motiven von Hans Christian Andersen besiegt ein Mädchen eine übermächtige Gegnerin und bringt deren kalte, vor Reichtum nur so strotzende Glitzerwelt zum Schmelzen. Es geht um das Glück der einfachen Leute, um Freundschaft und Mut.


Unsere Podcasterin Katja Schlonski war in einer Probe zu Gast und hat sich mit Sophie Maria Scherrieble (Gerda), Lisanne Hirzel (Schneekönigin und Räubermädchen) und Anja Barth (Großmutter und Räuberhauptmännin) unterhalten. Außerdem erzählt Regisseur Jens Kerbel von seiner Begeisterung für dieses Märchen und warum er und sein Ausstatter Toto bei dieser Arbeit das Kind in sich so richtig zum Zug kommen lassen.

Folge 77 – BOXX feiert 10. Geburtstag mit Christina Kettering: »Die fantastische Verwandlung der Familie F.«

Welches Kind träumt nicht davon, endlich erwachsen zu werden, um sich nicht mehr an die Vorschriften der Eltern halten zu müssen. Alles selbst entscheiden zu dürfen – das ist ein Traum! Dass erwachsen sein keineswegs grenzenlose Freiheit mit sich bringt, erfahren Lou und Mica in »Die fantastische Verwandlung der Familie F.«, in dem dank magischer Einflüsse Kinder und Eltern über Nacht die Rollen tauschen.
Es entstand nach Ideen von Drittklässlern der Hölderlin-Grundschule Lauffen, die in mehreren Schreibwerkstätten mit dem Jungen Theater Heilbronn ihre Themen entwickelten. Die renommierte Autorin Christina Kettering hat aus den Ideenskizzen ein Stück geschrieben.
Die Premiere war gleichzeitig der Start in das BOXX-Jubiläums-Jahr: Das Junge Theater feiert seinen 10. Geburtstag. Dieser partizipative Prozess passt sehr gut zum Konzept des Jungen Theaters Heilbronn, wo Mitdenken, Mitreden und Mitspielen ganz großgeschrieben werden.

Unsere Podcasterin Katja Schlonski war in einer Probe dabei und hat sich mit Initiatorin Nicole Buhr, Autorin Christina Kettering, Regisseurin Stefanie Roschek und den Schauspielern Cosima Fischlein, Chris Carsten Rohmann und Thomas Fritsche unterhalten.

Folge 76 – »YERma«: ein Kinderwunsch wird zur alles zerstörenden Obsession

Eigentlich spielten Kinder in der Lebensplanung des beruflich erfolgreichen und wohlsituierten Paares bislang keine Rolle. Doch jetzt möchte SIE das Projekt Kind angehen. Er hat auch nichts dagegen. So weit so gut. Doch mit jedem Monat, in dem SIE wieder nicht schwanger geworden ist, arbeitet SIE verbissener an dem Plan und richtet das ganze Leben danach aus. Ihr Kinderwunsch wird zur alles zerstörenden Obsession.
Simon Stone hat »Yerma« nach Motiven von Federico Garcia Lorca geschrieben. Im Zentrum steht das Drama der ungewollt kinderlos bleibenden Frau. War es bei Lorca eine Bäuerin im katholischen Spanien der 30er Jahre, deren Frau-Sein untrennbar an das Gebären von Kindern gebunden war, ist es bei Stone eine erfolgsverwöhnte Großstädterin, die ein Scheitern nicht akzeptiert, wenn SIE sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat.

Die Geschichte geht unter die Haut, soviel sei schon verraten. Hören Sie in unserem Podcast in einzelne Szenen hinein. Außerdem hat sich Podcasterin Katja Schlonski mit Regisseur Elias Perrig, Hauptdarstellerin Juliane Schwabe und Schauspieler Nils Brück unterhalten. Die beiden spielen ein Paar, das sich durch den unerfüllten Kinderwunsch in einem Albtraum wiederfindet.

Folge 75 – Verliebt in die Macht: Schillers »Die Verschwörung des Fiesko zu Genua«

Gerade mal 24 Jahre alt war Friedrich Schiller, als er sein zweites Drama schrieb: »Die Verschwörung des Fiesko zu Genua«, einen spannenden Politkrimi voller Intrigen, Machtspielchen und Hinterzimmer-Verschwörungen. Im Zentrum steht der Graf Fiesko, ein Hoffnungsträger für alle friedliebenden Menschen, der die Stadt Genua vor der Herrschaft eines Tyrannen schützen soll. Doch irgendwann kommt diesem begabten, klugen Mann der Gedanke, dass er vielleicht selbst der richtige Herrscher für Genua sein könnte. Wozu die Macht für andere erstreiten, wenn man sie selbst haben kann?  Immer mehr verfällt er dem Eros der Macht. Darüber vergisst er alles und beginnt ein Spiel, dessen Regeln er irgendwann selbst nicht mehr beherrscht.
Zwischen Schillers Fiesko und unseren modernen Gesellschaften scheinen sich unerhörte Parallelen aufzutun. Das haben Regisseur Axel Vornam und sein Ensemble im Laufe der Proben immer stärker herausgearbeitet. Unsere Podcasterin Katja Schlonski gewährt uns einen Einblick in die Probenarbeit und hat sich mit Axel Vornam, mit Richard Feist, neu im Ensemble und Darsteller des Fiesko, und Stefan Eichberg, dem Darsteller des Verrina, unterhalten. Viel Spaß beim Zuhören.

 

Folge 74 – »Wer wollen wir gewesen sein?« – Die Spielzeit 2024/2025

Kurz vor unserer Sommerpause blickt Podcasterin Katja Schlonski auf die nächste Theatersaison 2024/2025 in Heilbronn, die am 28. September 2024 beginnt.

Sie hat sich mit den Macherinnen und Machern des neuen Spielplans unterhalten: mit Intendant Axel Vornam, Chefdramaturgin Dr. Mirjam Meuser, Schauspielchefin Sophie Püschel und der Leiterin des Jungen Theaters Nicole Buhr. Was wird gespielt? Warum stehen diese Stücke auf dem Spielplan? Und was hat es mit dem Spielzeitmotto »Wer wollen wir gewesen sein?« auf sich? All das ist in diesem Podcast zu erfahren. Viel Vergnügen beim Anhören.

 
 

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