Max Koch
Max Koch (geb. 1993) studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg sowie Musiktheaterwissenschaft an der Universität Bayreuth. Seit seinem Abschluss im Jahr 2019 arbeitet er als Regisseur und Spielleiter für Häuser wie die Bayerische Staatsoper, die Oper Frankfurt, die Bregenzer Festspiele, die Tiroler Festspiele Erl sowie für die Schlossfestspiele Ettlingen. In dieser Zeit arbeitete er u. a. mit Andrea Breth, Nadja Loschky, Philipp Stölzl, David Hermann, Claus Guth, Johannes Erath, Nico and the Navigators, Stefan Herheim, Simon Stone, Lydia Steier sowie Brigitte Fassbaender zusammen.
Zu Kochs szenischen Arbeiten zählen die Stückentwicklung "Birkenau 18/10" am Staatstheater Nürnberg sowie die Deutsche Erstaufführung von Moritz Eggerts Kammeroper "Caliban", welche im Sommer 2019 auch bei den Tiroler Festspielen Erl gezeigt wurde. Seine Inszenierung von Henry Purcells "Dido and Aeneas" mit der Lautten Compagney Berlin tourte mit großem Erfolg in Deutschland und der Schweiz.
Mit Thorben Schumüller und Tamara Quick erarbeitete er 2022 eine Inszenierung von Giuseppe Verdis "La traviata" für die Junge Oper Baden-Württemberg. Zudem konzipierte und realisierte er für die Bayerische Staatsoper neben dem traditionellen "Bühnendinner" (2022) auch die Opernstudio-Produktion "Songs of Love and War" auf der großen Freitreppe der Bayerischen Staatsbibliothek. Gemeinsam mit Komponistin Cong Wei entwickelte er die Uraufführung "no-mads" in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern sowie eine kindgerechte Fassung von "Hänsel und Gretel" für die Oper Frankfurt. Für das Mozartfest Würzburg konzipierte und inszenierte Max Koch 2024 die musiktheatrale Installation "Hell ist die Nacht", welche im Herbst 2025 mit einem Opus Klassik als „innovatives Konzert des Jahres“ ausgezeichnet wurde. In der letzten Spielzeit 2025/2026 inszenierte er die Erfolgsproduktion "The Rake’s Progress" am Stadttheater Gießen sowie die Stückentwicklung "Ein Mann wie Sie!", welche das Leben und Wirken Hans Wilhelm Steinbergs in den Fokus setzte – als Kooperation der Oper Frankfurt mit dem Jüdischen Museum Frankfurt. Unter der des. Intendantin Solvejg Bauer wird Max Koch ab der Spielzeit 2026/2027 Leiter des Musiktheaters sowie Hausregisseur am Theater Heilbronn. Dort inszeniert er kommende Saison neben dem Schauspiel "Meisterklasse", W. A. Mozarts Singspiel "Die Zauberflöte" in einer textlich-zeitgemäßen Neufassung des Musikkabarettisten Bodo Wartke und einem Ensemble aus jungen Sänger:innen. Zudem kehrt er an die Oper Frankfurt zurück und inszeniert die Uraufführung von Sebastian Schwabs neuester Jugendoper "Skaterherz" im Bockenheimer Depot.
Max Koch war Stipendiat der Ruhrtriennale, des Richard-Wagner-Verbands Bayreuth, des Mozartlabors des Mozartfest Würzburg, des Reggio Parma Festivals sowie der Akademie Musiktheater heute in der Sparte Regie.
