Max Sauer
Max Sauer ist aufgewachsen im ländlichen Raum Unterfrankens, dem er auch heute noch verbunden ist. Seine ersten Theaterstationen als Regieassistent waren das Theater Regensburg und die Scherenburgfestspiele Gemünden.
Er studierte sowohl am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen, als auch am Mozarteum Salzburg und schloss mit dem Fokus auf Interdisziplinarität zwischen bildender und darstellender Kunst ab. In dieser Zeit entstanden Arbeiten, die am Zimmertheater Tübingen CYRANO: und der Schwankhalle Bremen AUSSETZEN II gezeigt wurden. Unter der Professur von Auftrag:Lorey entstand die autobiografische Arbeit DIE SAMMLUNG O. GERHARD (2016) und in Zusammenarbeit mit Carmen Schwarz und Yvonne Schäfer die museale Performance IN WÜRDE ALTERN (2018).
Mit der Gründung der Bürgerbühne Wipfeld e.V. und deren künstlerischen Leitung widmete er sich von 2018 bis 2023 der vermittelnden Theaterarbeit in ländlichen Räumen. Dort entstanden auch die Produktionen (M)EIN STÜCK DORF (2018), DER THEATERMACHER (2019) und JUDAS (2021) in seiner Regie.
Während des Studiums der Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim brachte ihn sein Forschungsschwerpunkt zu Transformationsprozessen großer Kulturinstitutionen in die Basler Compagnie am Theater Basel. Von 2023 bis 2025 war er Dramaturg für das Junge LTT am Landestheater Tübingen. Gemeinsam mit Hannah Frauenrath entwickelte er dort das Stück KAMPF DER REALITY SHOWS und arbeitete unter anderem mit Monika Kosik, Swaantje Lena Kleff, Gil Hoz-Klemme und Mia Constantine zusammen.
Von 2025-2026 war er am Staatstheater Augsburg Dramaturg für Schauspiel, Digitaltheater und Plan A. Seit der Spielzeit 2026/2027 ist Max Sauer Mitglieder der Theaterleitung am Theater Heilbronn.
