Tamara Yasmin Quick
Tamara Yasmin Quick ist als Dramaturgin für Musiktheater und Tanz tätig, derzeit im Festengagement am Staatstheater Augsburg. Frühere Stationen schließen das Salzburger Landestheater in gleicher Position, das DFG-Projekt „Theatermusik heute als kulturelle Praxis“ an der LMU München und das Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth als Wissenschaftlerin und Dozentin ein sowie die „Krisengefüge der Künste“, eine interdisziplinäre Forschungsgruppe, die sie zeitweise als Projektkoordinatorin leitete.
Während einer Periode freischaffender Tätigkeit als Dramaturgin und Autorin lernte sie ihr Team, bestehend aus Max Koch und Thorben Schumüller, kennen, mit welchem nun auch die Erstaufführung von W.A. Mozarts „Zauberflöte“ mit neuem Text von Bodo Wartke am Theater Heilbronn entsteht. Sie entwickelten zusammen bereits die Stückentwicklung „Hell ist die Nacht“ für das Mozartfest Würzburg, die den OPUS KLASSIK in der Kategorie „Innovatives Konzert des Jahres 2025“ gewann, sowie 2022 eine zeitgenössische Produktion von „La traviata“ für die Junge Oper Baden-Württemberg mit Vorstellungen im Burghof Lörrach, im Schlosstheater Schwetzingen und am Theater Aschaffenburg.
Zusammenarbeiten in Salzburg, München und Augsburg u.a. verbinden sie zudem mit Regisseur:innen und Choreograf:innen wie u. a. Amélie Niermeyer, Christof Nel, Alexandra Liedtke, Richard Siegal, André Bücker, Ricardo Fernando, Jorinde Keesmaat, Riva & Repele und Anna Weber sowie mit Dirigent:innen wie Mirga Gražinytė-Tyla, Adrian Kelly, Robin Davis und Dennis Russell Davis u. a. Als Theaterprobenethnografin war sie auch an Schauspielbühnen wie u.a. den Münchner Kammerspielen, dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Theater Koblenz tätig.
Sie studierte Musiktheaterwissenschaft (B.A.) in Bayreuth und Dramaturgie (M.A.) an der Theaterakademie August Everding in München. Ihre Promotion über „Live-Theatermusicking“, die als Buch in der Schriftenreihe „Forum modernes Theater“ bei Narr erscheinen wird, schloss sie 2024 an der LMU München ab. Sie wurde durch zahlreiche Stipendien ausgezeichnet und war mit Vorträgen als Theatermusikforscherin auf internationalen Konferenzen u.a. in Reykjavik, Toronto, Athen, Valletta, Bayreuth und Salzburg eingeladen.
