Panel III: Epistemological traces of the monstrous in history

Wie Michel Foucault in „Die Anormalen“ argumentiert, brechen Monster das Gesetz nicht nur, sondern setzen es außer Kraft, weil das Gesetz auf ihr Handeln nicht anwendbar ist. Die vier Beiträge dieses Panels argumentieren daher, dass Monster an den Bruchstellen nicht nur von Werten, sondern auch von Wissenssystemen erscheinen. Mit dem Blick auf das Kommende, ohne das Vergangene loslassen zu können, erheben sie ihre widersprüchlichen Häupter in Zeiten des Übergangs und der Veränderung, in denen Wahrheiten suspendiert werden. Die performativen Vorträge in diesem Panel werden verschiedene dieser Bruchstellen diskutieren, indem sie Fragen der Teratologie, des Geschlechts und des Körpers von Schauspielenden behandeln.

Wissenschaftliche Beiträge von: Eva Döhne, Andreas Wolfsteiner, Analola Santana, Gerald Siegmund

Vorwiegend in englischer Sprache