Tobias Wellemeyer

Tobias Wellemeyer wurde 1961 in Dresden geboren. Er studierte Theaterwissenschaft in Leipzig und gab sein Regiedebüt 1989 am Staatsschauspiel Dresden, wo er bis 2001 Hausregisseur war. 2001 wurde er Intendant der Freien Kammerspiele Magdeburg, seit 2004 stand er dem Theaters Magdeburg als Generalintendant vor. Hier inszenierte er u. a. die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses »Die Nacht singt ihre Lieder«, Franz Grillparzers »Die Jüdin von Toledo« und Dea Lohers »Das letzte Feuer«. 2009 erhielt Tobias Wellemeyer den Preis des Deutschen Kritikerverbandes in der Sparte Theater. Von 2009 bis 2018 war er Intendant des Hans Otto Theaters in Potsdam, wo er u. a. Ibsens »Die Wildente«, Schnitzlers »Das weite Land« und »Unterleuten« nach dem Roman von Juli Zeh auf die Bühne brachte. Tobias Wellemeyer ist Mitglied der deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Seit 2018 arbeitet er als freischaffender Regisseur, u. a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Neuen Theater Halle, am Theater Koblenz und am Landestheater Bregenz. Shakespeares »Viel Lärm um nichts« ist Tobias Wellemeyers erste Arbeit am Theater Heilbronn.