Imaginale

internationales theater-festival animierter Formen

Vom 02. bis 12. Februar 2023 findet in sechs Städten Baden-Württembergs das Internationale Theaterfestival animierter Formen »imaginale« statt. Eigentlich war diese Festivalausgabe für 2022 geplant, musste aber um ein Jahr verschoben werden. Das normalerweise biennal veranstaltete Großraumfestival hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 einen zentralen Platz in der deutschen Festivallandschaft erobert und gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Sparte Figurentheater. Als städteübergreifende Großveranstaltung gehört die »imaginale« zu den größten deutschen Figurentheaterfestivals und verwirklicht in ihrem Konzept die für kulturelle Arbeit essentielle Idee organisatorischer und künstlerischer Vernetzung.

Mehr als 7.000 Besucherinnen und Besucher in den Partnerstädten Eppingen, Heilbronn, Ludwigsburg, Mannheim, Schorndorf und Stuttgart sorgten 2020 für eine Gesamtauslastung von 96 Prozent.

Die achte Edition des Festivals führt uns in eine Welt »hinter den Spiegeln«: in dunkle Märchenwälder und zum Mittelpunkt der Erde, in kindliche Fantasiewelten und menschliche Abgründe und in ein Universum voll skurriler Verdopplungen und Transformationen. Auf dem Programm stehen ungewöhnliche Adaptionen literarischer und filmischer Stoffe wie »Dracula«, »Alice im Wunderland«, »Fanny und Alexander« und »König Ubu«. Wir laden das Publikum zur Séance und zum theatralen Unboxing, zur kriminalistischen Spurensuche  mit Objekten und einer waghalsigen Performance mit der alles entscheidenden Frage: »Don’t we deserve grand human projects that give us meaning?«

Das Spektrum der Theaterformen reicht vom virtuosen Spiel mit lebensgroßen Puppen über Objekttheaterperformances bis hin zum Live-Hörspiel mit Schatten und Projektionen.

Eingeladen zur »imaginale« 2023 sind mehr als 20 Ensembles und Solistinnen und Solisten aus verschiedenen europäischen Nationen. Die Künstlerinnen und Künstler kommen u. a. aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland.

Da in der jüngsten Zeit pandemiebedingt viele Premieren verschoben und Festivals abgesagt werden mussten, fokussiert sich die aktuelle Ausgabe besonders auf Neuproduktionen und deutsche Erstaufführungen. Darüber hinaus werden im Rahmen der »imaginale« Künstlerinnen und Künstler durch Eigen- und Koproduktionen nachhaltig unterstützt und gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter Imaginale.net sowie in Kürze an dieser Stelle.