Heimspiel

Wir vermissen euch auch!

Das Theater Heilbronn bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2019 / 2020 geschlossen. In der Zeit haben wir unsere Bühnen ins Heimspiel verlagert. Mit Videobotschaften, Beiträgen unseres Ensembles und unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Spielanleitungen unserer Theaterpädagogik und Lesungen für großes und kleines Publikum kommen wir zu euch nach Hause.  Alle Beiträge könnt ihr auch in unseren Sozialen Medien: Facebook, Instagram & Youtube verfolgen.
Jeden Montag um 15:00 Uhr gibt es neue Tipps für Quarantäne-Kids sowie ab 10:00 Uhr Einblicke in unsere Clubszene.
Jeden Mittwoch erwarten euch um 12:30 Uhr szenische Ausschnitte der Inszenierungen der kommenden Spielzeit im »Heilbronner Decamerone« und jeden Samstag 10.00 Uhr senden euch die Regisseurinnen und Regisseure einen Videogruß mit spannenden Informationen zum Stück.

Wir stellen euch die neue Spielzeit vor

In ungewöhnlichen Zeiten gehen wir ungewöhnliche Wege. Wir wagen uns in neue Gefilde und stellen euch unseren Spielplan für die nächste Spielzeit zum ersten Mal in einem Video vor. Unsere künstlerische Leitung hat sich vor die Kamera getraut, um euch Lust auf die kommende Theatersaison zu machen. Intendanz und Dramaturgie, die für die Gestaltung des Spielplans verantwortlich sind, stellen euch die Inszenierungen vor, auf die ihr euch ab Herbst 2020 freuen könnt.

Der besondere Einblick in die Premieren der kommenden Spielzeit

Die Pest wütet in Florenz des Jahres 1348. Dieses einschneidende Ereignis nimmt Giovanni Boccaccio zum Ausgangspunkt seiner berühmten Novellensammlung »Il Decamerone«, in der sich eine adlige Gesellschaft auf ein Landgut zurückzieht, um so der Seuche zu entgehen. Als Zeitvertreib beginnt die Gruppe sich Geschichten zu erzählen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Auch wir sind heute angesichts der Corona-Pandemie gezwungen, uns in den eigenen vier Wänden auf kreative Weise Ablenkung zu verschaffen, so entstand das  Videoprojekt »Heilbronner Decamerone«.
In kurzen szenischen Ausschnitten präsentieren unsere Ensemblemitglieder an ungewöhnlichen Orten im Theater die Premieren der kommenden Spielzeit. Neben einem spannenden Einblick in die neuen Stücke erlebt ihr das Theater von einer unbekannten Seite.

Bis zum Spielzeitbeginn findet ihr jeden Mittwoch um 12.30 Uhr ein neues überraschendes Video auf unseren Social-Media-Kanälen.

Und jeden Samstag ab 10.00 Uhr könnt ihr die Regisseurinnen und Regisseure der kommenden Spielzeit kennen lernen, die sich mit einer Video-Grußbotschaft vorstellen und spannenden Informationen zum Stück bereithalten.
Wir freuen uns auf die nächste Spielzeit!

»Die Zeitmaschine«
Sciences Fiction von Brian Bell und Andreas Frane | nach dem Roman von H. G. Wells | Regie: Brian Bell | Ausstattung: Daniel Unger

H.G.Wells Klassiker der Scince-Fiction-Literatur, wird in einer Bearbeitung von Brian Bell und Andreas Frane für das Theater Heilbronn am 27. Februar 2021 uraufgeführt. Mit Hilfe von Schauspiel, Musik und Figurentheater wird der Text zu einem sinnlichen Theaterstück, in dem der Zeitreisende in das Jahr 802701 geschickt wird und nur scheinbar in einer Gesellschaft landet, in der die Menschen keine Probleme mehr kennen.
Die Videos sind ab dem 17. und 19.08. für euch in unserem YouTube-Kanal abrufbar.

 

Die Physiker«
Komödie von Friedrich Dürrenmatt | Regie: Martin Nimz | Bühne: Flurin Borg Madsen | Kostüme: Kerstin Griesshaber

Im überaus unterhaltsamen Gewand einer Komödie verhandelt Friedrich Dürrenmatt in den »Physikern« die große und bis heute aktuelle Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft.
Die Videos sind ab dem 12. und 15.08. für euch abrufbar.

 

»Schwarze Schwäne«
Schauspiel von Christina Kettering | Regie: Elias Perrig

Hilft uns die Künstliche Intelligenz oder ist sie eines Tages in der Lage, uns zu beherrschen? Das ist die zentrale Frage, die ­Christina Kettering aus einer für viele nachvollziehbaren Alltagssituation heraus entwickelt. Es geht auch um zwischenmenschliche Verantwortung, unvereinbare Lebensentwürfe und das Rollenverständnis von Frauen und Töchtern.

 

»Rico, Oskar und die Tieferschatten«
Schauspiel von Andreas Steinhöfel | Für die Bühne bearbeitet von Felicitas Loewe | Regie: Annette Kuß | Ausstattung Yvonne Marcour

Rico ist anders als andere Jungen. Er denkt zwar viel, braucht dafür aber länger als andere, weil seine Gedanken durcheinandergeraten wie die Kugeln in der Bingotrommel. Der Zehnjährige bezeichnet sich selbst als »tiefbegabt«. Eines Tages lernt er Oskar kennen, 7 Jahre alt und hochbegabt. Oskar trägt wegen der Gefährlichkeit des Lebens immer einen Motorradhelm. Die beiden werden gute Freunde. Als Oskar einmal nicht zur Verabredung erscheint, stellt sich heraus, dass er das nächste Opfer von Mister 2000 geworden ist, einem Mann, der kleine Kinder entführt und 2000 Euro Lösegeld von den Eltern verlangt. Aber Oskar hat seinem Freund ein Zeichen hinterlassen. Und so nimmt Rico allen Verstand und Mut zusammen und macht sich auf die Suche nach Oskar, um ihn aus den Fängen des Kidnappers zu befreien.

 

»Bunbury«
Komödie von Oscar Wilde | Deutsch von Marcus Everding | Regie: Marcus Everding | Ausstattung: Claudia Weinhart
Premiere am 30. April 2021 im Komödienhaus

Jack Worthing flieht gern von seinem Landsitz in die Stadt. Da fühlt er sich frei und kann unbeobachtet seinen Eskapaden nachgehen. Um seine häufige Abwesenheit gegenüber seinem Mündel Cecily zu erklären, hat er seinen angeblich lebensuntüchtigen Bruder Ernst erfunden, der seiner Hilfe bedarf. Seinen in London lebenden Freund Algernon Moncrieff zieht es hingegen zur Ursprünglichkeit des Landlebens. Als Vorwand dient ihm sein imaginärer kranker Freund Bunbury, den er dringend besuchen muss. So haben sich die beiden Dandys ein perfektes Doppelleben organisiert. Jack nennt sich, wenn er in London weilt, übrigens Ernst, was wiederum Algernons Cousine Gwendolyn freut, in die Jack verliebt ist.

 

»Vor Sonnenaufgang«
Schauspiel von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann | Regie: Sandra Strunz | Ausstattung: Sabine Kohlstedt
Premiere am 16. Januar 2021 im Großen Haus

Die Zukunft der Unternehmerfamilie Krause scheint verheißungsvoll. Die Geschäfte laufen gut und Tochter Martha erwartet mit ihrem Mann Thomas Hoffmann, dem Juniorchef der Firma, das erste Kind. Doch hinter der bürgerlichen Hochglanzoberfläche gärt es seit langem. Die schwelende Krise bricht durch den unerwarteten Besuch von Thomas‘ ehemaligen Studienkollegen Alfred Loth plötzlich zu Tage.
Ewald Palmetshofers kluges Familienporträt zeigt die Deformationen des Individuums in der neoliberalen Gesellschaft. Der renommierte österreichische Dramatiker befragt mit seiner Bearbeitung von Gerhart Hauptmanns gleichnamigen Sozialdrama aus dem Jahr 1889 die Risse und Verwerfungen unserer Gegenwart.  

 

»Petty Einweg – Die fantastische Reise einer Flasche bis ans Ende der Welt«
Schauspiel von Jens Raschke | Regie: Grit Lukas | Ausstattung: Freya Partscht
Premiere am 23. Februar als Klassenzimmerstück

Als Petty das Licht der Welt erblickt, ist sie voller Vorfreude. Ihr Bauch füllt sich mit Multivitaminsaft. Mit dem Deckel oben auf ihrem Kopf möchte sie Freundschaft schließen, doch der ahnt, dass ihr Zusammensein nicht von langer Dauer sein wird. Schnell muss Petty feststellen, dass das Leben einer Flasche nicht so spaßig ist, wie sie sich das vorgestellt hat. Sie hat kaum die Abfüllanlage verlassen, da ist sie auch schon ausgetrunken und landet zusammen mit anderen Gegenständen erst auf einer Deponie, dann im Meer und schließlich im Bauch eines Walfischs.
Das Stück vermittelt in einer humorvollen Geschichte Fakten über die Umweltverschmutzung.

 

»Weinprobe für Anfänger«
Komödie von Ivan Calbérac (La dégustation) | Deutsch von Horst Leonhard | Regie: Jens Kerbel | Ausstattung: Gesine Kuhn
Premiere am 15. Januar 2021 im Komödienhaus

Jacques betreibt eine kleine Weinhandlung. Er ist grummelig und unzufrieden. Den ganzen Tag muss er schuften und Kunden, die keine Ahnung von Wein haben, bedienen. Da stolpert eines Tages die schüchterne Hortense in seinen Laden auf der Suche nach einem guten Wein. Just in diesem Moment kommt es zu einem Polizeieinsatz. Beim benachbarten Juwelier wurde eingebrochen, der Täter flüchtet in den Weinladen und bittet Jacques und Hortense, ihn nicht zu verraten. Vielleicht kann man enden mit dem Satz: Das ist der Beginn einer unverhofften Liebesgeschichte.

 

»Endspiel«
Schauspiel von Samuel Beckett | Deutsch von Elmar Tophoven | Regie: Axel Vornam | Ausstattung: Tom Musch
Premiere am 3. Oktober 2020 im Großen Haus

Die Welt ist zerstört und nahezu menschenleer. In einem Unterschlupf mit zwei trüben Fenstern ins Nichts hausen vier Überlebende einer Katastrophe, deren Ursache wir nicht kennen. Hamm, der Herr, ist blind und an den Rollstuhl gefesselt: »Kann es überhaupt ein Elend geben, das erhabener ist als meins«, bedauert er sich und pfeift nach seinem Diener Clov, um ihn umher zu scheuchen. Clov hasst seinen tyrannischen Herrn und würde ihn am liebsten verlassen.

 

In den letzten Wochen haben wir euch unsere Clubber vorgestellt.
Da die Proben seit März nicht mehr stattfinden durften, endete die Entwicklung der Stücke abrupt, die Premierenfielen aus. Also wir haben die Clubs ins Heimspiel verlegt und den Clubbern jede Woche eine neue Aufgabe gestellt. So konntet ihr unsere Clubber und ihre kreativen Ideen kennenlernen. Jetzt sagen wir Danke an alle, die uns jede Woche unterstützt haben. Mit diesem Video verabschieden sie sich vorerst in die Sommerferien.
Wenn die Clubber wieder proben und spielen dürfen, gibt es wieder frische Einblicke in unsere Clubszene.

In verschiedenen Spielen und Übungen lernen unsere Clubber gezielt unterschiedliche Fähigkeiten zu trainieren. In Warm-up-, Stimm- und Sprachübungen, Spielen zur Körperwahrnehmung, Names- und Assoziationsspielen oder im szenischen Spiel werden bei jedem Clubtreffen die Fertigkeiten der Clubber geschult. Natürlich sind manche Spiele beliebter als andere. Was die Lieblingsspiele unserer Clubber sind, erfahrt ihr im heutigen Video.

Am 27.Juni 2020 hätte die Premiere des Kinderclubs in der BOXX stattfinden sollen. Seit Oktober haben sich die Clubber mit Schauspiel- und theaterpädagogischen Übungen an das Spielzeitmotto »Umbrüche« herangetastet. Ein weites Spannungsfeld zwischen Träumen, Veränderungen und Lernen mit all dem umzugehen. Toi, Toi, Toi für die Online-Premiere!

Im Theater vereinen sich viele Künste von Schauspiel, Musik und Tanz bis hin zu Ton-, Lichtdesign, Maskenbild und Kostüm. An letzterem toben sich unsere Clubber diese Woche kreativ aus und kreieren mit einfachsten Mitteln ihre Kostüme selbst.

Das Licht in der Theaterwerkstattt im Wollhaus ist immer noch aus. Deshalb wagen wir heute einen kleinen Rückblick und lasssen die Clubber in Erinnerungen an die Probenzeit schwelgen und uns überraschen, was sie dort gelernt und welche Erfahrungen sie gemacht haben.

In unserem Alltag nehmen wir meistens gar nicht bewusst war, was für Geräusche uns umgeben. Diese Woche gehen unsere Clubber auf akustische Entdeckungstour und horchen sich um.

Auf den Plattformen der Sozialen Medien wimmelt es vor Selfies. Überall zeigt man sich von der besten Seite – inszeniert sein Leben beim Eis essen, im Urlaub, auf der Arbeit.
Unsere Clubber standen in dieser Woche vor der Aufgabe Selfies von sich zu machen – dabei haben sie sich auf ganz besondere Art und Weise in Szene gesetzt. Erkennt ihr wen und was sie darstellen?

Eine deutliche Artikulation und die Fähigkeit die Emotionen genau auf den Punkt zu bringen, gehören zum Handwerk eines Schauspielers. In dieser Wochenaufgabe üben unsere Clubber genau das bei unserer Zungenbrecher-Challenge. Erkennt ihr welche Emotionen dargestellt werden?

Am 24. Mai 2020 wäre die Premiere unseres Jugendclubs in der BOXX gewesen. Seit Oktober haben sich unsere Clubberinnen mit Themen auseinandergesetzt, die sie aktuell beschäftigen. In einem kurzen Video zeigen Meret und Tosca nun, welche Inhalte heute auf der Bühne zu sehen gewesen wären.

Am 23. Mai 2020 hätte der Teensclub seine Premiere von »Karneval der Menschen« auf der BOXX-Bühne präsentiert. Anstelle davon gibt es nun hier ein kleines Video, eine digitale Interpretation von Edwin und Juliane, so dass ihr in die Ideen und das Material der Clubber reinschnuppern könnt. Bühne frei für den Karneval der Menschen mit Edwin und Juliane und den Karneval der Menschen im 3. Jahrtausend.

In den letzten Wochen brannte kein Licht in der TheaterWerkStatt im Wollhaus. Jäh wurden unsere Proben der Theaterclubs durch die Corona-Pandemie unterbrochen. Und das so knapp vor unseren geplanten Premieren.
Ihr seid neugierig, was genau in einem Theaterclub in der TheaterWerkStatt gemacht wird? Dann schaut euch in den kommenden Wochen immer montags unsere neue Reihe, das CLUBSZENE HEIMSPIEL, an. Unsere Clubber zwischen neun und 75 Jahren geben euch gemeinsam einen Einblick in ihre Arbeit.
Vielleicht macht euch das ja Lust darauf, selbst auch in einem Theaterclub mitzuspielen? Dann meldet euch nach den Sommerferien unter theaterpaedagogik@theater-hn.de und werdet ein Teil der Clubszene!

 

 

Was ist es: Eine Frau, ein Mann in einer unglücklichen Beziehung oder doch ein Trüffelschwein? Man weiß es nicht, denn Nathanael, ist ein Ver Wandler, ein Metamorph, der eher unfreiwillig von einer Identität in die nächste schlüpft und sich irgendwann mit seinem Schöpfer, dem Autor, auseinandersetzt, weil es so nicht mehr weitergehen kann …
»Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie schreibt unglaubliche Geschichten. Doch was ist, wenn die Phantasie aus der Bahn gerät und die Geschichte sich wehrt?«
»Ver Wandler« – so lautet der Titel eines 40 minütigen Online-Schauspiels, das Schauspieler Hannes Rittig für zehn Schauspielerinnen und Schauspieler geschrieben und künstlerisch eingerichtet hat. Die Online-Premiere ist am 29. Mai um 19.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Theaters Heilbronn. Danach ist das aberwitzige Schauspiel, das unter Corona-Bedingungen entstand und absurden kafkaesken Humor mit phantasievoller Abgründigkeit vereint, jederzeit abrufbar. Es spielen: Anja Bothe, Nils Brück, Stefan Eichberg, Sarah Finkel, Romy Klötzel, Pablo Guaneme Pinilla, Judith-Lilly Raab, Sabine Unger, Sven-Marcel Voss und Tobias D. Weber.

Das Theater ist geschlossen. Zehn Schauspieler allein zu Haus. Aus der Isolation heraus werden sie Teil einer Geschichte. Spielen im Homeoffice und treffen aufgrund der Ausgangsbeschränkung nur im virtuellen Raum aufeinander, auf der Jagd nach einem fremden Ich. Die ganze Geschichte gibt es am 29. Mai 2020 um 19.30 Uhr auf unserem YouTube-Kanal. Ein Online-Heimspiel-Projekt entstanden in Zeiten von Corona, geschrieben und inszeniert von Hannes Rittig.

 

 

Wie lernt man eigentlich den ganzen Text? Das ist eine Frage, die unserem Ensemble immer wieder gestellt wird. Auch Volker aus Berlin hat uns per E-Mail diese Frage gestellt. Die Anwort gibt euch Schauspieler Stefan Eichberg.

Doreen aus Weinsberg fragte per Mail: Was bedeutet eigentlich TOI TOI TOI? Das erklärt unser Chefdramaturg Andreas Frane. Übrigens: Falls ihr euch wundert, dass sich die Künstler für diesen Wunsch niemals bedanken. Das soll angeblich Pech bringen. Stattdessen hört ihr wahrscheinlich Antworten wie »Hals- und Beinbruch« (vom Jiddischen »hasloche un’ broche« – Glück und Segen) oder »Wird schon schief gehen«.

Da ihr zur Zeit nicht zu uns kommen könnt, wollen wir euch einen Einblick in die Theaterwelt geben. Wir nehmen Euch mit an Orte, die es nur im Theater gibt, erklären euch abergläubische Handlungen am Theater und antworten gern auf eure Fragen rund ums Theater.
Also fragt uns, was ihr schon immer mal übers Theater wissen wolltet.
Schreibt uns eine  E-Mail an: online@theater-hn.de

 

Mit kleinen Videobotschaften nehmen euch unsere Ensemblemitglieder mit ins Home-Office. Was machen Schauspieler, wenn sie nicht proben und spielen dürfen? Es kommen immer wieder neue Botschaften hinzu.

 

 

Unser Schauspieler Gabriel Kemmether hat in der Corona-Krise jetzt schon seinen dritten Song geschrieben. In »Es kommen härtere Tage« bringt er seine Sorgen und Ängste, die er wahrscheinlich mit vielen Menschen teilt, auf den Punkt: Werden Mitmenschlichkeit und  Solidarität siegen, wenn es um die Neu-Verteilung des kleiner gewordenen Kuchens geht? Ein schönes, nachdenkliches Lied, bei dem jede Note, jede Textzeile von Gabriel Kemmether stammt, der auch alle Instrumente selbst einspielt, singt und für das Video verantwortlich ist.

Wenn Schauspieler nicht mehr auf der Bühne stehen können, weil das Theater geschlossen ist und der Mindestabstand gehalten werden muss, finden sie neue Wege ihren Beruf und Leidenschaft auszuleben. Das Ergebnis seht ihr hier: Hamlet - 3. Akt, 2. Szene als Stop-Motion-Film von Oliver Firit und dem Ensemble des Theaters Heilbronn.
Erkennt ihr alle Schauspieler wieder?

Ist zu Hause bleiben das Beste?  Stay home, stay safe? Was ist wenn wir daheim immer wunderlicher werden? die Einsamkeit uns dazu treibt unsere Systemrelevanz zu suchen.
 @Home ist der zweite Text von Ole S. Salomon, umgesetzt von Nils Brück.

Nicht systemrelevant. Nils Brück präsentiert einen Text von Ole S. Salomon. Er erzählt von der Einsamkeit der Schauspieler, die nicht mehr spielen dürfen, deren Publikum zu Hause bleiben muss und dem Beifall, der zurzeit anderen gilt.

.

Was machen Schauspieler in Warteposition? Sie versuchen sich fit zu halten. Nils Brück und Judith Lilly Raab haben ein kleines Fitnessprogramm zum Mit- und Nachmachen erstellt. Wir wünschen Euch viel Vergnügen dabei.

Der Song zum Kontaktverbot. Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbot, die Maßnahmen um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, haben die Welt im Griff, auch unsere Schauspieler. Sarah Finkel und Gabriel Kemmether haben sich davon inspirieren lassen, einen Song zu schreiben und getrennt von einander aufzunehmen. Hier seht ihr das Ergebnis.

Was machen Schauspieler in Zeiten des Kontaktverbots? Sie machen einen Song draus. Sarah Finkel und Gabriel Kemmether haben gemeinsam einen Song geschrieben, getrennt von einander aufgenommen und ein Video erstellt. Das Ergebnis seht ihr morgen hier geht es zum Youtube-Kanal.

Das Fernweh packt zurzeit viele von uns. Doch Reisen um die Welt sind momentan nur in Gedanken und Erinnerungen möglich. Deshalb schwelgen wir heute kurz in Urlaubserinnerungen. Eine kleine reizende Urlaubsgeschichte über sprachliche Verwirrungen hat heute Lucas Janson für euch. 

Der Frühling hält Einzug, die Sonnenstrahlen wärmen unsere Haut, es grünt und blüht. Das weckt die Lebensgeister und erfüllt uns mit Tatendrang. Das beste Mittel gegen Stubenkoller? Seht selbst.

Es fing mit einem ganz harmlosen Wunsch an. Einfach nur in Ruhe einen Tee trinken, doch da ist wieder dieser Sinnspruch auf dem Etikett. Es nimmt die Form einer Verschwörung an. Wollten die Hersteller das wir emotional detoxen wie Sarah Finkel vermutet?

Auch die smarte Sina vermisst es ins Theater zu gehen. Doch Sina verlässt sich auf ihren Einfallsreichtum und findet schnell eine Lösung, sich das original Theaterfeeling einfach nach Hause zu holen. Wie das geht, seht ihr in dem kleinen Video von Sina (alias Malin Kemper).

Samstagabend und ihr wisst nicht was ihr machen sollt? Wie wäre es mit einem gemütlichen Filmabend? Dann haben Gabriel Kemmether und Oliver Firit wieder jede Menge Filmtipps für euch. Heute empfehlen sie euch Filme aus der Kategorie Drama.

Heute nimmt Euch Oliver Firit mit in sein Home-Office-Studio in dem er seine Stop-Motion-Filme dreht, ihr erinnert Euch an das Papa-Sohn-Batman-Projekt? Inzwischen sind zwei neue Filme entstanden, diesmal mit den Ninja Turtles, in denen Shredder, der Erzfeind der Turtles vor der Tür steht, mit immer neuen Bitten.
Wie die Filme entstanden sind, seht ihr hier im Making of Video.
Viel Freude damit und vielleicht packt euch ja auch die Lust, mal einen solchen Stop-Motion-film zu machen.

Christian Morgenstern ist bekannt für seine humoristische Dichtung. Da Humor uns in diesen Zeiten hilft die gute Laune nicht zu verlieren, gibt es heute gleich zwei Gedichte des Lyrikers, passend zur Situation, vorgetragen von Tobias D. Weber. Viel Vergnügen beim Hören und Schauen.

Habt ihr die Ostertage ohne Stubenkoller überstanden oder hat er euch gefunden? Mit Geduld lässt er sich einfangen. Auch Stefan Eichberg hat es versucht, ob es gelungen ist, seht selbst.

In einem offenen Brief an das Bundesinnenministerium haben zahlreiche Prominente, Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen auf die desaströsen Umstände Geflüchteter in Griechenland aufmerksam gemacht.
Unser Schauspiel-Ensemble hat sich dem Aufruf nach Solidarität und Unterstützung mit denjenigen, die von der menschenrechtlichen, gesundheitlichen und politischen Katastrophe betroffen sind, angeschlossen. Denn die Corona-Pandemie verschärft deren katastrophale Situation um ein Vielfaches.  
Nachzulesen ist der Aufruf hier https://seebruecke.org/leavenoonebehi...

Für die Ostertage haben unsere Schauspieler Oliver Firit und Gabriel Kemmether wieder tief in der Filmkiste gegraben und diesmal die romatischen Komödien ausgepackt Komödien für euch ausgepackt.
Für alle die für die Ostertage noch ein paar Filmtipps für rocmatische Stunden auf dem Sofa suchen, lasst euch von den beiden beraten.
 

Das Coronavirus macht den Menschen weltweit das Leben nicht leicht, verbannt in unsere Wohnungen stellen wir fest, was uns so alles fehlt. So geht es auch Schauspielerin Winnie Ricarda Bistram, die ihre Quarantäneerlebnisse in einen Song gepackt hat.

Kennt ihr das auch? Die Sinnsprüche auf den Teebeuteletiketten? Manchmal kommt es einem so vor, als hätten sie sich mit ihren Weisheiten gegen den Teetrinker verschworen. So geht es zur Zeit auch Sarah Finkel. Haben die Teehersteller gewusst, was da auf uns zukommt?

Wir wollen Danke sagen! Für eure Treue, und dass ihr in diesen Zeiten zu uns steht und uns genauso vermisst wie wir euch. Unser Intendant Axel Vornam wendet sich heute mit einem kleinen Grußwort an euch und mit einem herzlichen Dankeschön an die Menschen, die sich an der Aktion »Meine Karte für meine Bühne« beteiligen und ihre Eintrittskarten spenden. DANKE!

Was machen Schauspieler, die nicht spielen und proben dürfen? Wenn sie wahre Cineasten sind wie Gabriel Kemmether und Oliver Firit, dann stöbern sie nach Herzenslust in ihren Filmarchiven und haben auch für uns so manchen Tipp parat, welche Streifen wir uns in der Corona-Zwangspause unbedingt anschauen sollten: Hier kommen die Filmtipps mit Gabi und Olli aus ihrem improvisierten Open-Air-Studio – selbstverständlich mit Sicherheitsabstand. Teil 1: Die besten Filme aus der Rubrik Grusel.

Die Regale mit Hygieneartikeln sind leer. Deutschland geht das Toilettenpapier aus. Auch Schauspieler Patrick Isermeyer irrte durch die Supermärkte auf der Suche nach Toilettenpapier. Ob er fündig wurde bleibt offen, aber es hat ihn zum Schreiben eines Songs inspiriert. Dass Patrick Isermeyer auch musikalisch unterwegs ist, konnten wir schon in dem einen oder anderen Stück hören, zuletzt in »Netboy«, hier singt er als Olaf den selbst komponierten Song »Stunned«.

Menschen am Rande des Wahnsinns.
Stefan Eichberg ist auf der Jagd nach einem unheimlichen Wesen, das uns bald allen zu schaffen machen könnte.

Wenn wir nicht mehr ins Café dürfen, dann holen wir uns einfach die Caféhausatmosphäre nach Hause. Also auf zum nächsten Bäcker ein paar süße Teilchen geschnappt und daheim Kaffee aufgebrüht, gemütlich ist es zu Hause allemal. So auch im Caféhaus Janson, wenn der kecke Kommentator zu Tisch bittet.

Bevor auch euch der Stubenkoller ereilt, hat dat rheinische Mädche Sina (alias Malin Kemper) für euch Überlebenstipps, wie ihr euch den Frühling ins Haus holt und während der Quarantäne die gute Laune nicht verliert.

Die Tage fangen an zu verschwimmen. Aus der sozialen Distanz grüßt euch Schauspieler Stefan Eichberg. Doch wer ist dieser Stubenkoller, der bei ihm zu wohnen scheint?
Fortsetzung folgt.

Schauspieler und Borussia- Dortmund-Fan Lucas Janson guckt in Ermangelung des Vorstellungsbetriebs und der Bundesliga in die Röhre bzw. auf seine Straße und schildert das »pulsierende« Leben vor seinem Haus im Stil einer Fußball-live-Berichterstattung.

Oliver Firit sendet Grüße aus dem Home-Office. Auch Schauspieler sind jetzt mit der Kinderbetreuung zu Hause beschäftigt. Was Oliver Firit alles macht, um Langeweile gar nicht erst aufkommen zu lassen, seht ihr in Olivers Video. Die Stop-Motion-Filme, die im Hause Firit entstanden sind, auch schon vor Corona-Zeiten, könnt ihr in seinem YouTube-Kanal entdecken.

Gabriel Kemmether nutzt die Zeit, Musik zu machen. Er hat für uns alle einen Motivationssong geschrieben, der Mut macht und Freude auf die Zeit nach der sozialen Distanz.
Auf Gabriel Kemmethers YouTube Kanal könnt ihr noch ein paar andere Songs entdecken.

Ausgangsbeschränkungen, keine Proben, keine Vorstellungen. Was machen unsere Schauspieler in dieser Zeit? Natürlich für die neuen Stücke Texte lernen, recherchieren, sich intensiv auf die Inhalte des Stücks vorbereiten. Wie das aussieht? Das seht ihr im Video, in dem euch Schauspieler Marek Egert mit ins Home-Office nimmt.

 

Unsere Theaterpädagogik hat für euch Videos mit Spielanleitungen erstellt, die ihr zu Hause ganz einfach nachmachen könnt, um damit eure eigenen Theaterstücke oder Geschichten zu erschaffen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbauen und Spielen. Jeden Montag um 15.00 Uhr haben wir ein neues Spiel für Euch.
Wir freuen uns wenn Ihr uns Foto oder Video von eurer Geschichte schickt, an online@theater-hn.de. Bleibt gesund!

 

 

Kreatives Schreiben ist eine Methode mit der man Schreibblockaden abbauen und auf viele spannende Ideen kommen kann. Unsere Theaterpädagogin Christine Appelbaum zeigt euch drei verschiedene Übungen, mit denen ihr ins kreative Schreiben kommen könnt.

Als kurze Morgengymnastik, für Zwischendurch, wenn ihr müde seid oder einfach mal, um alles Nervige herauszuschütteln - im neuen Video zeigen euch Anna-Lena und Malin ein kurzes Spiel, mit dem man richtig Spaß haben und sich austoben kann.

Eine Traumreise ans Meer mit Christine.
In Zeiten in denen die Urlaubspläne verworfen werden müssen und alles sehr turbulent und unsicher ist, lädt euch unsere Theaterpädagogin Christine Appelbaum auf eine Traumreise zum Meer ein. Macht es euch gemütlich und träumt euch einfach mal weg!

Habt ihr auch schon mal im Bett gelegen und mit euren Händen und der Nachttischlampe wilde Figuren an die Wand projiziert? Heute zeigt euch Theaterpädagogin Christine Appelbaum wie ihr ganz einfach euer eigenes Schattentheater baut.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Wir haben euch ja schon Tipps und Tricks verraten, wie ihr eure eigenen Geschichten erfinden könnt. Um diese noch mehr zu »würzen« erzählt euch unsere Theaterpädagogin Natascha Mundt im folgenden Video, wie ihr ein (Live-)Hörspiel ganz einfach mit Dingen, die ihr zu Hause findet, inszenieren könnt!

Ihr wollt eure Lieblingsbuchhelden endlich wieder auf der Bühne sehen? Unsere Theaterpädagogin Christine Appelbaum erklärt euch, was es mit Bühnenadaptionen auf sich hat und wie ihr eure Lieblingsfiguren selbst zum Leben erweckt.

Im heutigen Video geht es um Masken. Nicht die Nase-Mund-Masken die wir alle zurzeit tragen solllen, sondern um die ursprüngliche Bedeutung von Masken im Theater. Anna-Lena Weckesser zeigt euch, wie ihr schnell und mit wenigen Hilfsmitteln selbst Masken bauen könnt. Am Ende könnt ihr einen tollen Maskenball zu Hause mit euren Familien veranstalten.

Manchmal ist man morgens ja ganz schön zerknittert im Gesicht. Um die Falten wieder »glattzubügeln« hat sich unsere Theaterpädagogin Natascha Mundt ein kleines Gesichtsgymnastiktraining überlegt, mit dem ihr im Gesicht im Nu fit werdet!

Ein Schauspieler hat viele »Werkzeuge«, mit denen er arbeiten kann. Eines davon ist seine Stimme. Zum deutlichen Sprechen muss der Mund ganz locker sein. Das kann man unter anderem mit folgendem Spiel trainieren, das euch unsere Theaterpädagogin Natascha Mundt hier vorstellt.

Geht ihr in der Quarantäne auch langsam am Stock? So geht es auf jeden Fall den Figuren in unserem Kartontheater.
Unsere Theaterpädagogin Christine Appelbaum hat für euch aus einem Karton eine Guckkastenbühne mit Bühnenbild und Tanzboden gebastelt, die ihr mit euren Figuren am Stock bespielen könnt. So könnt ihr unser Weihnachtsmärchen »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« nachspielen und auch eure eigenen Stücke für euer Kartontheater, vom Bühnenbild über die Kostüme bis hin zu der Austtattung, selbst entwickeln. Viel Spaß dabei und wenn ihr Lust habt, schickt uns gerne Fotos von euren Kartontheatern!

Heute hat Mina aus unserer Requisitenabteilung einen tollen Spiel- und Basteltipp für Euch. Unsere Requisite ist in jedem Stück für die Gegenstände, die die Schauspieler benutzen und für die Spezialeffekte zuständig. Flammen die emporschießen oder auch Blüten, die sich wie von Zauberhand öffnen. Wie man Papierblumen bastelt, die sich im warmen Wasser ganz von selbst öffnen oder eine Flaschenpost, das zeigt euch Mina im Video.
Die Vorlagen für die einzelnen Spiele könnt ihr hier in dem Link unten runterladen.
Wir wünschen euch viel Vergnügen beim nachbasteln.
Hier geht es zum download der Vorlagen.

Für das Osterfest haben sich unsere Auszubildenden Helena Limberger und Florian Erben für euch eine lustige Malvorlage für euch einfallen lassen. Hier findet ihr den Osterhasen zum Download.

Was macht ihr in der Quarantäne? Habt ihr noch Ideen, was ihr noch so anstellen könnt? Nein? Mit diesem Spiel fallen euch bestimmt eine paar neue Dinge ein! Ihr könnt das ganz leicht mit euren Geschwistern und eurer Familie spielen, z.B. nach dem Mittagessen, wenn ihr alle zusammen um den Esstisch sitzt. Viel Spaß!

Als Schauspieler auf der Bühne darf einem (fast) nichts peinlich sein. Das heutige Spiel ist ein super Training dafür. Außerdem könnt ihr mit dem Spiel hervorragend eure Lachmuskeln trainieren. Also schnappt euch eure Familie und startet einen Grimassen-Wettbewerb.

Hat eure Waschmaschine manchmal auch schon einzelne Socken gefressen? Schulreferentin Anna-Lena Weckesser hat eine Idee für euch, was ihr mit der anderen verbliebenen Socke machen könnt. Sie stellt euch heute ihren Freund Toto vor – eine Sockenpuppe. Mit ein paar einfachen Schritten könnt ihr eure Socke zum Leben erwecken und tolle Abenteuer mit ihr erleben. Wir freuen uns über Fotos von euren neuen Puppen-Freunden!

Immer nur mit Puppen und Kuscheltieren spielen findet ihr langweilig? Wie wäre es mit Frau Appelbaums Küchentheater? Mopst euch in Mamas und Papas Küche ein paar Kochlöffel, Obst und Gemüse und baut euch daraus neue lustige Spielfiguren. Und wenn ihr keine Lust mehr habt, dann könnt ihr die Obst- und Gemüsefiguren einfach aufessen. Aber vorher natürlich Mama und Papa eurer Küchentheaterstück vorspielen.
Viel Spaß und wenn ihr Lust habt schickt uns Fotos von eurem Küchentheater.

Kennt ihr unsere Kita-BOXX? Eigentlich kommt sie als riesiger Spielekoffer direkt aus dem Theater in die Kitas. Weil das gerade nicht geht, bringen wir euch die Theaterspiele nach Hause. Theaterpädagogin Natascha Mundt hat für euch eine Spielidee, die ihr ganz einfach zu Hause nachbauen könnt.
Die Anleitung dafür findet ihr in dem Video.
Mit euren Eltern und Geschwistern könnt ihr dann gemeinsam eine eigene Geschichte oder sogar ein eigenes Theaterstück erfinden.

 

 

Ab dem 24. April liest unser Ensemble jeden Freitag ab 14.00 Uhr ein Märchen für unseren kleinen Fans zum Wochenende.

Es ist wieder Märchenfreitag. Heute haben wir die Geschichte vom »Gestiefelten Kater« für euch. Wer hätte nicht gern so einen coolen und gewitzten Kater. Ein kuscheliger Feund und Problemlöser in einem. Also schnappt euch eure Liebsten und lauscht der Lesung von Pablo Guaneme Pinilla.

Es ist wieder Märchenfreitag, für alle Quarantäne-Kids haben wir heute die Geschichte von »Jorinde und Joringel«. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und lasst euch von Anja Bothe in die Märchenwelt entführen.

Hä? Wieso soll bei unserem Umzug vom Land in die Stadt der Trecker nicht mitkommen dürfen? Es ist ja schlimm genug, dass man umziehen muss, und dann auch noch in die Stadt! Jedenfalls: Der Trecker muss natürlich mit. Oliver Firit liest nicht nur für seinen jüngsten Sprössling, sondern für alle Knirpse und Knirpselinen die zauberhafte Geschichte »Trecker kommt mit« von Finn-Ole Heinrich, Dita Zipfel & Halina Kirschner. Als Erwachsener wünschte man sich, man wäre nochmal Kind und fragt sich, wie man eigentlich bisher ohne Trecker klar gekommen ist. »Trecker kommt mit« ist im mairisch-Verlag erschienen und wurde als eines der »Schönsten deutschen Bücher 2018« ausgezeichnet. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Zuhören.

Judith Lilly Raab liest »Däumlings Wanderschaft«.
Die Geschichte erzählt von den Abenteuern des nur daumengroßen Sohn des Schneiders, der in die Welt hinaus zieht. So begibt sich der kleine mutige Held auf Wanderschaft, dabei hilft ihm seine Größe, manche gefährliche Situation zu überstehen.
Viel Spaß beim Zuhören. Am 22.05.2020 um 14.00 Uhr gehts los.

Marek Egert liest die Geschichte vom »Hans im Glück«.
Nach dem Hans seine Lehre beendet hat, erhält er einen großzügigen Lohn und macht sich auf den zu seiner Mutter. Auf diesem Weg geht er allerei Tauschgeschäfte ein, die für den Zuhörenden nicht zu Gunsten Hans` ausfallen, doch Hans fühlt sich bei jedem Tausch vom Glück beschenkt. So bleibt er immer frohen Mutes.

Frei nach den Gebrüdern Grimm liest Lucas Janson die Geschichte vom tapferen Schneider, der es zunächst nur mit sieben Fliegen aufnimmt, aber sich dank seiner Klugheit und Besonnenheit auch mit den gefährlichen Riesen anlegt.
Wir wünschen viel Vergnügen beim Zuhören.

 »Die  kluge Bauerntochter« nach den Gebrüdern Grimm
Romy Klötzel liest die Geschichte von der klugen Bauerstochter, die sich nicht verbiegen lässt, sondern auf ihre Klugheit vertraut und somit ihren Weg durchs Leben geht und dabei sogar Königin wird.

Pablo Guaneme Pinilla liest für Euch das Märchen von den »Bremer Stadtmusikanten«.
Die Geschichte erzählt von vier Tieren, die von ihren Besitzern nicht mehr gebraucht werden und sich auf den Weg nach Bremen machen, um dort als tierische Band ihren Lebensunterhalt verdienen.

Am Ostersamstag und -sonntag haben wir für euch »Die Geschichte von dem kleinen Muck« von Wilhelm Hauff, gelesen wir sie in zwei Teilen von Sarah Finkel.

Ab dem 1. April liest das Ensemble der BOXX für junges Publikum. Wir starten mit den Streichen von »Max und Moritz«. Lasst euch überraschen, wie das BOXX-Ensemble den Wilhelm-Busch-Klassiker für euch in Szene setzt.
Jeden Tag um 14.00 Uhr wird ein neuer Streich in unserem YouTube-Kanal für euch zu sehen sein.

Ab dem 29. April 2020 starten wir mit unserer ›Literarischen Mittagspause‹. Jeden Mittwoch 12.30 Uhr haben wir eine kleine literarische Lesung für euch.

In seiner 1928 gehaltenen »Rede über den Schauspieler« hat der Theatermacher Max Reinhardt seine Ansichten über diesen Beruf leidenschaftlich in Worte gefasst. Mit diesem eindrücklichen Text, vorgetragen von Sarah Finkel, beschließen wir vorerst die ›Literarische Mittagspause‹, bevor wir ab dem 17. Juni in eine neue Reihe starten.

Wir bleiben lyrisch in der ›Literarischen Mittagspause‹.
Sarah Finkel liest »Ich brauche Menschen« von Lisa Baumfeld.
Die junge Wienerin Lisa Baumfeld galt Ende des 19. Jahrunderts als ungewöhnliches poetisches Talent, doch verstarb sie bereits im Alter von 19 Jahren.

Es wird romantisch in dieser ›Literarischen Mittagspause‹. In seinem Gedicht »Mondnacht« schafft Eichendorff eine mystisch und geheimnisvoll Stimmung, wenn er von der Verschmelzung des Irdischen mit dem Himmlischen erzählt. So lasst euch verzaubern vom Rauschen und Wogen.

Im April 1926 schrieb Kurt Tucholsky einen Brief an einen Leser im Jahre 1985. »Gruß nach vorn« wir heute für euch von Sarah Finkel in der Literarischen Mittagspause gelesen. Darin skizziert Tucholsky ein Bild seiner Zeit und fragt was zukünftig sein wird. Was hätten wir ihm geantwortet? Ab 12.30 Uhr könnt ihr »Gruß nach vorn« in unserem YouTube-Kanal hören.

»Die unsichtbare Sammlung« von Stefan Zweig | Teil 2

In der sächsischen Kleinstadt angekommen, wird Kunsthändler R. von der Frau und Tochter des Sammlers in ein trauriges Geheimnis eingeweiht. Welches das ist und wie das Pläne des Kunsthändlers durcheinander bringt. Erfahrt ihr in diesem Teil der Lesung. Viel Vergnügen beim Zuhören.

In unserer literarischen Mittagspause haben wir diesmal eine zweiteilige Lesung für euch, die Novelle »Die unsichtbare Sammlung« von Stefan Zweig. Eine kleine Geschichte über die Imagina­tion in der Kunst, die uns auf liebevolle Weise zeigt, was alles noch hinter der Kunst steckt.
Dem zweiten Teil der wunderbaren Lesung von Frank Lienert-Mondanelli könnt ab dem 14. Mai 2020 um 12.30 Uhr lauschen. 

Wären wir alle Stachelschweine, könnten wir den Abstand besser halten, das stellte Schopenhauer schon 1851 in einem kleinen Text über die Nähe und ihre Tücken fest. »Die Stachelschweine« liest für euch Gabriel Kemmether.

Den Anfang der Literarischen Mittagspause macht Frank Lienert-Mondanelli mit Goethes »Prometheus«. Wir wünschen euch viel Vergnügen. 

Da es in diesen Zeiten gilt den Humor nicht zu verlieren, hat Stefan Eichberg einen humorvollen Text über Bakterien.

Vor rund 300 Jahren wurden die Bakterien entdeckt und das sicherste was man über sie weiß, dass sie überall sind: in der Luft, im Wasser, im Boden, auf und im Menschen. Seit gut 150 Jahren ist bekannt, dass viele der Infektionskrankheiten hervorrufen, die beim Menschen tödlich verlaufen können. Der Mediziner und Mikrobiologe Robert Koch wies zwischen 1876 und 1883 nach, dass Milzbrand, Tuberkulose und Cholera durch Bak­te­ri­en verursacht werden. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit der tödlichen Gefahr der Bakterien liest Stefan Eichberg für Euch.

Über die Ostertage lesen unsere Schauspierler für euch kleine osterliche Texte, die in den Ostertagen in unserem YouTube-Kanal für euch veröffentlicht werden. 

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick … Goethes Osterspaziergang ist ein Loblied auf die erwachende Natur, in der der Mensch auch die Last und Traurigkeit der harten Winterzeit abwirft. Zwar ist uns das Gewimmel und das gemeinsame Feiern, das Goethe da besingt, im Moment untersagt. Aber wenn dieser Osterspaziergang eine Botschaft für uns hier und heute hat dann die: Irgendwann hat jede Leidenszeit ein Ende! Viel Spaß bei Frank Lienert-Mondanellis Vortrag.

»Der enthüllte Osterhase« von Walter Benjamin gelesen von Nils Brück Ostereier verstecken ist die einfachste Sache der Welt? Denkste! Walter Benjamin, einer der größten Philosophen Deutschlands, hat eine ebenso geistreiche wie amüsante Abhandlung über das Verstecken von Ostersüßigkeiten geschrieben. Sein Tipp für Fairness am Ostermorgen: Spuren hinterlassen, aber keine sichtbaren. Viel Spaß bei dem vergnüglichen Text.

Ostern ohne Eier? Unvorstellbar. Aber wie gedankenlos man diese Köstlichkeiten oft verschlingt! Joachim Ringelnatz, der Humorist unter den deutschen Dichtern, hat sich über das Ei an sich so seine Gedanken gemacht: »Oh Welt in einem Ei«, vorgetragen von Marek Egert.

Die Welt ist aus den Fugen. Zum Glück haben Viren und Krisen keinen Einfluss auf das Wetter. Auf die jahrhundertealten Bauernregeln kann man sich verlassen, auch in einem so launischen Monat wie dem April. Über die Bauernregeln zum 9. April weiß Romy Klötzel Bescheid.

»Ich darf in diesen ernsten Zeiten das Spazierengehen jedermann, der einigermaßen gut auf den Beinen ist, getrost empfehlen«, schrieb Franz Hessel 1929 in »Die Kunst spazierenzugehen«. Das Spazierengehen haben ja viele von uns derzeit neu entdeckt. Mit diesen Tipps des größten Flaneurs der Literatur macht die fußläufige Erkundung der Umgebung noch einmal so viel Spaß. Gelesen am 8. April von Sabine Unger.

Am 6. und 7. April erwartet euch in unserem YouTube-Kanal eine Lesung in zwei Teilen.  »Die Nase« eine Novelle von Nikolai Wassiljewitsch Gogol wird für euch von Pablo Guaneme Pinilla gelesen. 
Alles beginnt damit, dass der Friseur Iwan Jakowlewitsch eines Morgens eine Nase in seinem Brot entdeckt, die er aus Furcht vor der Polizei in der Newa versenkt. Doch etwa im gleichen Moment bemerkt der Assessor Kowaljow, dass seine Nase verschwunden ist und macht sich auf die Suche. Wir wünschen Euch viel Vergnügen beim Hören der amüsanten, surrealen Novelle.
 

 

Ab dem 31. März 2020 lesen Frank Lienert-Mondanelli, Anja Bothe, Hannes Rittig, Sarah Finkel, Malin Kemper und Oliver Firit die Erzählung »Inge, April und Mai« von Wolfgang Kohlhaase als Fortsetzungsgeschichte.
Jeden Abend um 18.30 Uhr laden wir einen weiteren Teil hinzu.
Alle Teile werden hier verlinkt und sind in unserem YouTube-Kanal  zu finden.

Aus der Kostümwerkstatt

In diesem Video zeigen wir euch wie man die Community-Masken die in unserer Kostümschneiderei hergestellt wurden zu Hause nachnähen könnt. Unserer Leiter der Kostümabteilung Manuel-Roy Schweikart erklärt euch Schritt für Schritt, wie es geht. Den Schnitt und eine schriftliche Anleitung findet ihr Hier als Download
Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Nachnähen.

 

DIE VIELEN – Verlesung der Baden-Württemberger Erklärung 2020
DIE VIELEN organisieren am 8. und 9. Mai 2020 GLÄNZENDE AKTIONSTAGE, um den 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und die Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Gedenken würdig zu feiern sowie am folgenden Tag, dem Europatag, ein offenes EUROPA DER VIELEN zu proklamieren. Verbunden mit den Aktionstagen ist die Idee, die beiden Daten als Erinnerungs- und Gedenktage im kollektiven Bewusstsein zu verankern. Baden-Württemberger Kulturinstitutionen und Einzelpersonen verlesen gemeinsam die Baden-Württemberger Erklärung der Vielen.